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1 (1852) A - K
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GRAFEN V. IIÜRCKHEIM-MONTMARTIN.

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deputirter des pernauschen .Kreises, Schlossherr zu Ivarkus, verm. mitWilhelmine v. Stael, geh. 1771, gest. 1840, und Graf Georg Reinhold,geh. 3. Sept. 1766, gest. 10. Juni 1845, verm. mit Natalie CarolineGräfin v. d. Pallien, geh. 14. Juni 1774.

Das jetzige Haupt der Familie ist der Sohn des Grafen Carl Wil-helm: Graf OTTO Wilhelm Casimir , geh. 1800, k. russ. Garde-Capitaina. 1)., verm. 3. Mai 1827 mit Adele Sophie v. Cöhorn. Die Söhnedesselben sind: Graf Eugen , geb. 5. Oct. 1829, und Graf Paul , geh.31. März 1833.

lirafeil v. Dürcklieini-Moiitiiiartin.

ßSuanflcltfd) ttnö liatljotifd). Öctjurn.

Besitz: die Rittergüter Thürnhofen, Kainberg etc.

Wappen: im silbernen Schild zwei in der Mitte zusammengesetzte schwarzePlcilbogen. Als solche bezeichnet nämlich der Grafenbrief die beiden im Dürck-heimschen Wappen vorkommenden Figuren, welche früher sehr verschieden gedeutet,worden sind. Spener nannte dieselben doppelte Haften, Salver nahm Streit-Angeln,v. Meding Pferde-Gebisse an. Den Schild hedeckt die Grafenkrone, auf welcher sichein Ilelm erhebt, der zwei silberne, mit dem Wappenbilde belegte Adlersfliigel trägt.Die Hclmdecken sind silbern und schwarz. Die gewöhnlich vorkommenden Ab-bildungen zeigen nur den Schild mit der Grafenkrone bedeckt und ohne Helm. Dajedoch, wie auch v. Meding angiebt, bei Erhebung der Familie in den Grafenstand,das einfache Geschlechtswappen, ohne alle Vermehrung und Abänderung, die gräf-liche Krone ausgenommen, beibehalten wurde, so gehört wohl auch zum gräflichenWappen der Helm mit dem angegebenen Helmschmuck. Im Wappenbuche des Kö-nigreichs Bayern findet sich unter dem Namen der Grafen v. Dürcfijieim-Montmartindas alte einfache Dtirckheimsche Familienwappen, und der Schild ist nur mit derGrafenkrone bedeckt. Dagegen beschreiben Neuere das Wappen der Grafen v. Diirck-heim-Montmartin, wie folgt: quadrirter Schild; 1 und 4 in Silber zwei schwarzePfeilbogen, ohne Sehnen, mit den Rücken quer an einander gestellt, so dass dieArme des einen Bogens nach oben, und die des anderen nach unten gerichtetsind; 2 und 3 in Gold schräge roth gegittert, mit einem, in zwei Reihen von Silberund Roth geschachten Schildeshaupte (du Maz-Montmartin). Den Schild bedecktdie Grafenkrone und denselben halten zwei auswärtssehende goldene Löwen. Nachdem Wappenbuche der durchlauchtigen Welt ist der Schild des Wappens der Gra-fen v. Montmartin in Silber schräge roth gegittert und das von Gold und Roth ge-schachtc Schildeshaupt zeigt zwei Reihen, jede zu 5 Schachfeldern, lieber derGrafenkrone erheben sich drei gekrönte Helme. Der rechte Heim trägt fünf Straussen-