Die Stammgenossen der Grafen von Valkenstein. 115
Nicht unwahrscheinlich ist es, dass sich unter den Herren vonArneburg, die wir demnächst vom 13ten bis zum 14ten Jahrhun-dert finden, namentlich der Alverich von Arnehurg, welcher imJahre 1228 dem Kloster Lehnin das Dorf Derwitz in der Zauchezum Seelenheile seiner Gemahlin schenkte*), und die Werner vonArnehurg, die wir bis ins 14le Jahrhundert hinein erblicken**),Nachkommen des Burggrafen Conrad wiederfinden.
Hiermit schliessen wir die Reihe derjenigen Geschlechter undNamen, in welchen wir Stammgenossen der Grafen von ValkensteinIheils mit Sicherheil festgestellt, theils in hohem Grade wahrschein-lich gemacht zu haben glauben. Ohne Zweifel ist hiermit die Ge-nossenschaft nicht erschöpft: die spätere Forschung, einmal aufalso erweiterten Kreis der Beachtung hingewiesen, wird hier gewissnoch Manches zu entdecken finden; vielleicht gelingt es sogar, alledie hier vorgeführten Glieder einer gemeinsamen Sippe als eben soviel abgestorbene Zweige des reich geasteten berühmten Stammesdes heute noch blühenden Anhaltiner Fürstenhauses darzutlnui.
*) Gercken c. d Vit. 334.
**) Urkunden von 1213 (Reckmann Hist. v. Anhalt III, 312,);1247 (Lenz Brandenb. Urk. S. 44.); 1256 (Gercken frag. March.III. 15.); 1280 (Gercken c. d II. -355.); 1309 (ibid. VI. 573); 1326"(Dessen Frag. VI. 12.); 1334 (Ludwig rel. inspl. VII. 9.).