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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
Entstehung
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Die S tarn mgen osse 11 der Grafen von Val kenstein. 113

mit Recht für den Burggrafen Siegfried von Arneburg, dessen SohnConrad unter den Zeugen aufgeführt steht. Damit ist nun aber dievon demselben Autor bestrittene Identität des Burggrafen Siegfriedvon Arneburg und des Burggrafen Siegfried von Brandenburg zugleicher Zeil vollkommen erwiesen *) Denn die zu Brandenburgselbst ausgestellte Urkunde kann unter dem: in eodem burgocomes Sifridus, von dem es weiter heisst: quorum parentes primotermirios ejusdein ecclesie (S. Petri in Brandenburg) sicul et liliisecundo multa sanguinis aspersione gentilium irrigauerunt dochNiemand anders, wie den Burggrafen von Brandenburg verstehen.Bereits im Jahre 1186 war die Schenkung des Zehnten zu Plötzindurch den Burggrafen Siegfried für die Seele seines Vaters ge-schehen. Er heisst auch hier **) schlechthin Sifridus Burchgraviusohne weiteren Zusatz; welches aber, da die Urkunde zu Branden-burg ausgestellt ist, auch nur von Brandenburg selbst zu verstehensein kann. Der wegen seiner Verdienste um die Bekämpfung derSlaven in der Urkunde von 1187 gerühmte Vater Siegfrieds war

und zwar einen mit den Edelvögten von Halberstadt und den Edlen vonSuselitz gemeinsamen Ursprung zu geben, war der Umstand, dass Sieg-fried in mehreren Urkunden als patruus der Gebrüder Ludolf, Ober-vogt von Halberstadt und Werner, Edler von Suselitz bezeichnet wird.Es musste zunächst daraus gefolgert werden, dass der beiden genanntenBrüder Ludolf und Werner Vater: Werner Edler von Quenstedt einBruder gewesen von Siegfrieds Vater; und da nun Werners BruderBerenger II. war, so schien in diesem der Vater Siegfrieds ermittelt.Da nun aber mit der erwiesenen Identität Siegfrieds von Arneburg undSiegfrieds von Brandenburg, auch zugleich jenes Vater in der Persondes Burggrafen Baderich von Brandenburg festgestellt ist, so kann zwi-schen Baderich und Werner nur ein stiefbrüderliches Verhältniss statt-gefunden haben, um zugleich das patruus zu erklären.

*) Die Urkunde von 1197 nennt ausdrücklich den Geber von Rei-noldestorp, der in dem Briefe von 1187 Burggraf Siegfried von Arne-burg hiess: Sifridus castellanus de Brandenburg. (Buch bolz II. Urk,S. 41, 42. )

**) Buchholz II. Urk. S. .34. Gercken fragm. IV. 4.

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