Die Stamm genossen der Grafen von Valkenstein. 81
sich .Gebehardus burcgravius Meigdeburgensis nennt*); enthält sichdes burggräflichen Titels und nennt sich bloss Gebhard von Quer-furt 1212, wo er mit seinem Neffen, dem Burggrafen Burchard vonMagdeburg zugleich auftritt, wiewohl er den Vorrang vor diesembehauptet **). Besonders entscheidend ist eine Urkunde von 1216.Hier nennt sich Hermannus (muss heissen Burchardus) Magdebur-gensis burgravius ausdrücklich provisor puerorum de Querforde, undzwar, indem er „pro remedio anime patrui mei" dem Kloster Neu-werck bei Halle eine Schenkung mit dem Vorbehalte macht, dassjene Knaben, wenn sie erwachsen sein würden, diese Schenkungbestätigen möchten***). Es ist hieraus klar, dass der Jungen vonQuerfurt verstorbener Vater ein und dieselbe Person sein muss mitdem Vatersbruder des Urkunden-Ausstellers; und dass der NameHermann auf einem blossen Schreibfehler beruhen müsse, dies be-weiset eine andere Urkunde vom 12. Mai 1217, worin der Vormundder beiden Herren von Querfurt Burggraf Burchard genannt wird f).
Diesen Burggrafen Burchard finden wir bereits im Jahre 1217mit der Gräfin Sophia von Mansfeld vermählt ff). Er wird noch öfterneben seinen Vettern als Burggraf von Magdeburg bezeichnet iff).
*) Pcrtz mon. IV. 225.
**) Gevehardus (auch wohl irrig Bernhardus) de Querenvorde, Bur-chardus comes de Mansuelt, Burchardus burchgravius Magdeburgensis.(Ludwig rel. mspt. V. 26. 31. Pertz IV. 219.); der letztere auch1214 (Ludwig V. 21.).
***) Ludwig V. 104.
f) Nos fratres Burchardus et Geuehardus in Querenforde exconsensu cognati nostri Burchardi in Magdeburck Burcrafii, qui noslramin omnibus propter annos pueriles gerit vicem. (Ludwig V. 91.)
ff) Vir illustris Burchardus castellanus Magdeburgensis . . . uxoremsuam Sophyam (ibid. XI. 567).
fff) 1220 nobilis femina Lutgardis uidua nohilis viri Geuehardi deQuerenforde in ohitu ejusdem G . . . fdiorum suorum consensu Bur-chardi et Geuehardi . . . inter lestes Burchardus burcgravius Magde-burgensis (Ludwig I. 35.). — 1225 Burchardus et Geuehardus fraler
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