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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
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Zweite Abtheilung.

§. 7. Die Herren von Rosenburg.

Eine Meile südlich von Barby, am rechten Ufer der Saale, liegtdie Rosenburg, die am 28. März 965 Kaiser Otto der Grosse zumEigenthum des heiligen Mauritius zu Magdeburg machte *).

Nach diesem Orte nannten sich verschiedene Geschlechter, diesämmtlich sich der einen oder der anderen der benachbarten Dy-nasten-Familie anschliessen. Zuvörderst seil der Mitte des 12tenbis in das 13te Jahrhundert**) ein Zweig, von dem es ungewissist, welchem grösseren Stamme er angehören mag.

bom III. 258); Conradus Aquensis simul et Goslariensis nec non eccles.B. Nicolai in Magdeb. prepos. 1194. (Förstemann Neue Mitth. VII. 15.

4. H. S. 102.) Die Stelle eines Propstes zu St. Marien in Aachen warfast immer mit der eines kaiserlichen Kapellans und Kanzlers verknüpft.Conradus Hildesh. electus, imperial, aulae Cancellar, 1195. 7 Decbr. zuWorms (Thuringia sacra p. 478.); 1196 9. Apr. zu Würzburg (Lud-wig reliq. XI. 591.). Wenn es dagegen in einer IlildesheimschenChronik heisst: Conradus cancellarius frater noster (Domh. zu Hildes-heim), qui primum nostrae ecclesiae episcopum, deinde ad Erbipolen-sem episcopatum translatus, in ipsa civitate propter justiciam occisusest (Chron. Hildesh. ap. Leibnitz I. 749), so ist nur das wahr, dasser einige Zeit Bischof von Würzburg gewesen: Conradus Hildensche-mensis episcopus, Wirzeburgensis electus et imperialis aulae cancellarius1199 (nicht 1189) 17. Jan. zu Hildesheim (Pratje Brem. u. VerdenVI. 95.); der im Jahre 1203 erfolgte gewaltsame Tod traf aber nichtunsern Querfurter Conrad, sondern seinen Gegenbischof Conrad vonRabensburg (Moojer in Förstemanns Neue Mittheil. VII. Th. 4. H.

5. 94.); jener ist inzwischen: 1204, 12. Jan. zu Aachen: Conradus Ra-tisponensis electus reg. aule cancellar. (Lacomblet Niederrh. Urk, II.8 ); 1206. 4. Febr. zu Esslingen: Conradus Spirensis cpiscop. et rcgalisaule cancellarius (v. Stillfried cod. Zoller. I. 30.); 1213. 12. Jul. zuEger; Chuonradus Metensis episcopus vicearchicancellarius (PertzMon. Germ. IV. 225.) und fortan gewöhnlich zu gleicher Zeit Bischofvon Speier und Metz genannt.

:f: ) Villam, quae vocatur Rosburg ultra Salam fluvium, sitam inpago Sirimunti. (Leuber disquis. stapulae Saxonicac p. 1600. Mei-b o m Scr. rer. Germ. I. 748.)

**) Burchardus de Rosburch 1152 (Lenz Grafensaal p. 9 hat dasJahr 1156) vor den Ministerialen genannt. (Ludwig rel. mspt. V. 7.);