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1383) viei- Jahre vor dem eigentlichen Beilager:Heimsteuer wie Widerlage betrug 4000 Gulden. Dieganze Summe von 8000 Gulden ward auf die Stadtund Burg Freudenberg angewiesen. Später scheint dieWittumsverschreibung auf eine Anzahl anderer vomWürzburger Stift lehenbarer Güter und Besitzungenübertragen worden zu seyn.
Die Verlobungsabrede oder die Ehetheidigung zwi-schen dem Grafen Friedrich zu Henneberg und demGrafen Michael I. von Wertheim, wornach erstererletzterem seine Tochter Sophia zur Gemahlin bestimmt(26. Jan. 1413), erhielt erst mehrere Jahre später,da die Braut noch im unmündigen Alter war, ihreAusführung. Die Heimsteuer der Braut betrug 3000Gulden, ebenso viel die Widerlage, und 1000 Guldendie Morgengabe: sämmtliche Gelder wurden auf Schlös-ser und Güter angewiesen mit jährlichen 6% ProcentZinsen. Ausdrücklich ward bestimmt, dass Verzichtbriefeauf die Grafschaft Henneberg ausgestellt würden (7. Sept.1423), was auch einige Tage später geschah.
Der Freundschafts- und Ehebrief zwischen GrafJohann II. und Graf Friedrich von Oettingen bestimmte,dass letzterer seine Tochter Anna an den Sohn deserstem zur Gemahlin verlobte: die Heimsteuer betrug4000 Gulden, ebensoviel die Widerlage. Diese 8000Gulden wurden auf Schloss Homburg mit Zugehör(das Gericht ausgenommen) bewiesen. Tausend GuldenMorgengabe wurden auf Burg und Neuhof Remlingenangewiesen 14. Oct. und 17. Nov. 1415.
Der Ehebrief in Bezug auf die Heirath Eber-hard's, ältesten Sohnes des Grafen Georg I. von Wert-