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1 (1843)
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308
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Unterdessen war auch der Feldhauptmann desschwäbischen Bundes, der Truchsess von Waldburg,wie ein schweres, Verderben bringendes Gewittergegen die Bauern heran gezogen. Am 2. Mai schluger bei Behlingen und Sindelfingen (im Würtem-bergischen) die Bauern aufs Haupt. Das StädtchenWeinsberg liess er zur Sühne der Ermordung desGrafen von Helfenstein niederbrennen. Sodann ver-einigte er sich zu Fürfeld mit den pfälzischen undtrierischen Truppen, welche die Unruhen in den Rhein-gegenden gedämpft hatten. Das vereinigte Heer grilfdarauf (am 2. Juni) die Bauern bei Königshofenan der Tauber an und brachte ihnen eine blutigeNiederlage bei. Den Aufrührern fehlten grobes Geschützund Reiterei, wodurch die Gegner in allen Schlachtenleicht die Oberhand behielten. Am 5. Juni wurdenendlich bei Ingolstadt, unweit Würzburg, in einerzweiten Schlacht die rebellischen Bauern in Frankengänzlich aufgerieben und auseinander gesprengt. Mitunmenschlicher Grausamkeit ward gegen die Besiegtengewiithet und deren Rohheilen und Greuelthaten wurdenzur Rache noch vielfach überboten. Furchtbar bestrafteder zurückgekehrte Bischof Conrad von Würzburgden Abfall seiner Unterthanen in der Stadt Würzburgund in seinem ganzen Land. So ward auch in andernTheilen des fränkischen Landes verfahren. Hinrichtungenfolgten auf Hinrichtungen. Endlich meinte man Mildeanstatt Strenge eintreten zu lassen, wenn man nur dieAugen ausstach, die, Finger abhieb und die Leuteöffentlich auspeitschen liess. Die Abgaben aber wurdenvermehrt. An hunderttausend Menschen waren das