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sollte die Besatzung- ihreis Leibes, Lebens und Gutsversichert seyn, und sichres Geleit bis an ihre Be-stimmung erhalten.
Da die aus dem Schloss Abgeordneten erklärten,dass von einer Uebergabe der Burg gar nicht die Redeseyn könnte, wohl aber den Bauern eine Geldsummezu geben, man geneigt seyn dürfte, um ihren Abzugzu erkaufen, so unterhandelte darüber der Graf Georgweiter. Man verständigte sich so weit, dass man vonSeiten der Besatzung einen unbestimmten Stillstand mitden Bauern abschliessen, vorläufig die 12 Artikel an-nehmen, und den Führern noch 3000 Gulden aus-zahlen, nebst einem jeden Knecht einen halbmonat-lichen Sold geben wollte, wenn die Hauptleute desOdenwälder Heeres den Bischof von Würzburg, derdie 12 Artikel bis auf künftige Reichsreformation be-schwören müsste, in ihren Bund aufnehmen, ihm zurAbschliessung der Einigung sicheres Geleit geben, undihn mit dem Domcapitel als Brüder und Vertrags-verwandte gegen alle Feinde, namentlich die anderenBauernhaufen, die den Verlrag etwa nicht gelten Hessen,verlheidigen würden. Der Graf Georg übernahm es denHauptleuten der Bauern, deren fünfzehn waren, dieseUebereinkunft vorzulegen, und sodann darauf Antwortgeben zu lassen. Es ist aber nicht bekannt, was darauferwiedert wurde 21 ). Nur zeigt der weitere Fortgang
21 ) Alles nach L. Friess bei Ludewig S. 888. Bensen gibt auch nichtan, wie es mit dem Antrag weiter ging. S. 252: »Wie der Antragangesehen wurde, ist ungewiss.« Dass der Bischof von Würzburgdas Capitel bevollmächtigt hatte mit den Bauern zu unterhandeln,und selbst so weit zu gehen, die 12 Artikel anzunehmen , ist nicht