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1 (1843)
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sechs Jahre gegen den Churfürsten Berthold von Mainz(13. August 1493) 18b ), nahm er Antheil und mitden Herren von Hundt schloss er wegen der DörferFilchhand und Umpflügen einen Vertrag (28. April1495) 18 c ). Als jedoch die ältere Linie mit demGrafen Johann III. ganz erloschen war, so konnte As-mus allerdings Ansprüche auf einen Theil der Graf-schaft erheben, weil nach Johann's I. Verfügung eineSecundogenitur des Wertheimischen Hauses bestehensollte. Es kamen darüber die Brüder in ernstlicheStreitigkeiten, welche durch die Vermittlung von Mi-chaeli und Asmus Bruder Ludwig, eines Deutsch-ordensherrn, (Wertheim 18. Juni 1497) in der Weiseausgeglichen wurden, dass Michael an den GrafenAsmus Stadt und Schloss Frendenberg nebst fünf-hundert Gulden jährlicher Nutzung, so lange er lebte,abtrat 19 ). Von dieser Zeit an nahm Asmus seinen Sitzin Freudenberg, baute sich dort einen schönen Hofund errichtete daselbst das noch bestehende Rathhaus 20 ).Auch ward er, weil Freudenberg Würzburgisehes Lebenwar, von dem Stifte Würzburg Vasall, was aber zumancherlei Streitigkeiten Anlass gab 21 ). Denn As-muss wollte wie ein regierender Graf von Wertheimals Reichsgraf angesehen seyn und sich in seinen

18'») Urk. im gr. Werth. Archiv. W. U. Ii. n. CXCVIII.

18°) Ulk. im gr. Werth. Arth.

19) Urk. im gr. Werth. Arth. W. U. B. n. CC

20) Wertheim. Chronik.

21) Er ward 1498. 14. Nov. vom Bischof Lorenz belehnt. Im Jahr1505 stritt dieser Bischof init Asmus darüber, dass er nicht dielehenpflicht geleistet. Urk. v. 2. Juni 1505 im gr. Werth. Arth.