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Nicht sehr lang vor oder nach dieser Ehebere-dung, die auch bald nachher vollzogen wurde, starbder Graf Michael I. von Wertheim (1440), wie eineNachricht vermuthen lässt, an Gift, welches ihm dieFeinde des Herzogs Ludwig von Ingolstadt hätten bei-bringen lassen 38 ). Denn er hatte sich sehr eifrig derSache des Herzogs gegen dessen rebellischen Sohnund die Verbündeten desselben angenommen. Er warerst vierzig Jahre alt. Er wurde wahrscheinlich in derKirche zu Sandbach bei Breuberg begraben.
38) Anonym. Chronic. Suev. Bav. 1 c. p. 320.
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1440—1482.
Graf Wilhelm war erst 19 Jahre alt, als erseinem Vater in der Regierung folgte 1 ). Auf demReichstag zu Frankfurt im Jahr 1442, wo er mitseinen Vettern Johann H. und Georg von der alternWertheimischen Linie zugegen war 2 ), erhielt er zu-gleich mit diesen von K. Friedrich III. die Reichslehenund die Bestätigung der Privilegien 3 ). Solche weitere
1) Stockhausen nach urkundl. Nachrichten von Breuberg: WilhelmCom. d. W. nat. mens. Febr. 1421. f 1482.
2) Verzeichniss der Fürsten und Grafen im Frankfurt. St. Archiv.
3) Urkk. im gr. Werth. Archiv mit dem Dat. 27. May. 1442 W. U. B.n. CXLI. Chmel Regest. Frideric. IV. Imp. I. p. 67. n. 560 sq.gibt den 31. Mai als Dat. u. n. 840 ohne Tag.