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dem Glänze zu leben, wie ihm als Reichsgraf es zu-zukommen schien. Er trat daher in die Dienste desErzbischofs Conrad von Mainz und wurde dessen Ge-heimer Rath 4 c ). Der Kurfürst verwandte ihn häufig beiden Gesandtschaften an den Kaiser Sigmund. In derEigenschaft eines Mainzischen Gesandten war Michaelmit Sigmund in Krakau, Kaschau und Brünn zusammen(1423) 5 ): in diesem Charakter erschien er auchauf dem Nürnberger Reichstag (1431) e ). Auch derKaiser übertrug ihm (1423) eine Botschaft an denKurfürsten von Mainz 7 ).
In Folge der Streitigkeiten der Grafen zu Wert-heim mit dem Bischof Johann von Würzburg, woran,wie schon oben mitgetheilt ist, auch Michael eifrigAntheil nahm, gerieth dieser noch wegen des OrtesMeckmül besonders in Zerwürftnss mit dem Bischof.
Indem der Streit zwischen dem Bischof und denWertheimer Grafen in Betreff eines Coadjulors desStifts Würzburg durch den Rücktritt des Pflegers, desGrafen Albrecht von Wertheim, und durch einen Schieds-spruch des Markgrafen Friedrich von Brandenburg ver-mittelt ward, reihte sich unmittelbar an denselben einenicht weniger blutige Fehde zwischen dem Bischof und
4 C ) Guden. Cod. dipl. Mog. IV. p 150 u. 164. Der Erzbischof v.
Mainz belehnte den Landgrafen von Thüringen (142 t) in Gegen-
wart des Grafen Michael von Wertheiin. Joannis rer. Mogunt. I. 738.
5) Eberhard Windeck Leben K. Sigismunde bei Meuchen c. 112,p. 1166. c. 116. p. 1169.
6) Windeck 1. c. c. 178. p. 1238.
7) Schreiben des Kanzlers Georg d. d. Kaschau 25. April 1423 an denErzbisch, v. Mainz. Guden Cod. dipl. Mog. IV. p. 150.