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1 (1843)
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Verhol, das Stift Würzbarg wegen Schulden nicht zubefehden, zu beschädigen oder irgend zu drücken 83 ).

Dessen ungeachtet zogen die Herren von Tliün-gen gegen Würzburg, weil sie von dem Pfleger, derdie Schulden des Stifts abzutragen übernommen hatte,noch nicht bezahlt waren. Sie nahmen eine AnzahlBürger gefangen und erregten dadurch einen Auflaufin der Stadt. Denn die Bürgerschaft wollte das Ca-pitel zwingen, die gefangenen Bürger auszulösen.Mehrere Fürsten und Grafen, unter ihnen auch diebeiden Grafen von Wertheim Johann und Michael,legten sich in's Mittel: sie stellten die Ruhe wiederher und liessen vier von den Hauptaufrührern zurStrafe ziehen. Am 28. April 1434 wurden sie durchdas Schwert hingerichtet Sfi ).

Bei der immer mehr anwachsenden Schuldenlastdes Stifts, welcher zu steuern der Coadjutor keinMittel wusste, berief er die Geistlichkeit und die Rit-terschaft zu einer Berathung nach Schweinfurt. Erstbei einer wiederholten Versammlung daselbst (19. Juni)schien man endlich zu einem erwünschten Sclduss zukommen: als der ränkesüchtige Bischof durch einenGewaltstreich Alles hintertrieb. Denn da dieser demCoadjutor täglich gramer wurde und seine Freude andessen Verlegenheit hatte, so sah er nicht gern, dassman endlich Mittel fand, der Verwirrung ein Ende zumachen. Er beschloss den Tag in Schweinfurt zustören, damit man daselbst nicht zum Beschluss komme.

85) YY. U. B. n. CLXIV.

86) Fiiess S. 731.