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schaffen, wurden neue lniriguen gesponnen, den Bi-schof Johann von Brun, der sich durch Verschwendungund Gewalttätigkeiten verhasst gemacht hatte, vondem bischöflichen Stuhle wieder zu entfernen unddarauf einen Wertheimer Grafen zu erheben. Umdiesen Zweck desto sicherer zu erreichen, verban-den sich die Wertheimer Grafen Johann II. und Mi-chael I. mit den ihnen verschwägerten Grafen vonIlenneberg 61 ). Sie versprachen (1419) bei Erledi-gung des Bamberger Bisthums dem Johann von Brundieses Bisthum, welches grössere Einkünfte hatte, zuverschaffen 62 ). Das durch den Ueherlritt Johann's andas Bamberger Hochstift erledigte Bisthum sollte danneinem der Grafen von Werlheim, die in WürzburgCanonici waren, werden 63 ). Allein dieser Plan konntenicht verwirklicht werden, da das Bamberger Dom-Capitel dem Würzburger Bischof ganz abgeneigt war.
Die manchfaltigen Bedrückungen, welche sichdieser gegen die Bürger und das Capitel in Würzburgerlaubte und seine unmässigen Verschwendungen hal-ten ihn allgemein verhasst gemacht. Stadt und Capi-tel kündigten ihm endlich förmlich den Gehorsam auf.Die Empörer sich wieder zu unterwerfen, bot der Bi-schof die benachbarten Fürsten. Grafen und Herrenauf. Die Verbündeten des Bischofs, unter denen auchdie beiden Grafen Johann II. und Michael I. von Wert-heim waren, zogen mit 800U Mann Kriegsvolk vor
61 ) L. Friess S. 799 II.
62) W U. B. n. CXI.VI.
63) !.. Friess S. 700.