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schüfen Johann und Albrecht zu Eichstädt (8. Juni1419 und 23. Oct. 1430) Lehenbriefe 35 ).
Von dem Bischof Albrecht zu Bamberg ward erüber die Güter zu und um Boppart am Rhein gelegen,wozu auch das Dorf Utenhausen gehörte, belehnt (30.Juli 1408) 36 ): ferner erhielt er von demselben Bischofeinen Brief über 30 Gulden Burglehen auf Widerruf(27. Mai 1413) 37 ): worüber aber mit Albrecht's Nach-folger Friedrich, der ebenfalls den Lehenbrief darübergegeben hatte 38 ), Streitigkeiten ausbrachen, welchedurch den Grafen Friedrich von Henneberg vermitteltwurden. Nach des Bischofs Friedrich Tod ging dasBurglehen ein: Graf Johann wurde dafür mit Geld ent-schädigt 39 ). Die von dem Bamberger Stift lehenbareYeste Hohen-Paltstein, welches Lehen schon Graf Jo-hann der Aeltere durch seine Verdienste um das Stifterworben hatte, war an die jüngere WertheimischeLinie gefallen. Daher erhielt darüber (6. März 1410)Graf Michael die Belelmung' 10 ).
35) Die Urkk. im gräfl. Werth. Arch.; die erstere ist mit Johann's Le-hensrevers gedruckt in dem Werth. Gegenbericht v. J. 1618. Doc.166 f. 284.
36) Urk. im gräfl Werth. Archiv. W. U. B. n. CXXXI1.
37) Urk. im gräfl. Werth. Arch.
38) Urk. v. 14. Aug 1421. u. eine andere v. 9. Aug. 1422, worin dasBurglehen auf 50 fl. erhöht ward. Beide Urkk. im gräfl Werth.Archiv.
39) Urk. v. 7. Aug. 1422 im gräfl. Werth. Arch. Wegen der Geldent-schädigung soll der Graf Johann seine Forderungen an das BambergerStift ganz aufgeben, die gefangenen Bamberger auf freien Fuss setzenund einigen, näher bezeichneten Juden, die in der Grafschaft Wertheimangesessen sind, sicher Geleit geben etc.
40) Urk. im gräfl. Werth. Arch.