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Breuberger erloschen und ihre sämmtlichen Besitzungen,Eigen-Güter wie Lehen, fielen an die Dynasten, welcheTöchter der letzten Breuberger geheirathet hatten.
Kurz vor dem Aussterben des BreubergischenHauses hatte dasselbe seine Herrschaft und Besitzungenansehnlich vergrössert. Da Eberhard Reiz eine von denBüdingischenErbtöchtern zur Gemahlin gehabt halte 32 ),so waren die Dynasten von Breuberg mit den Herrenvon Hohenlohe Brauneck 33 ), den Herren von Trhnberg 3 ' 1 )
32) Eigenbrodt urk. Nachrichten v. d. Dynasten v. Büdingen a. a. 0.S. 430—452. Die Brüder Gerlach und Ortwin von Büdingen wer-den zuerst im .1. 1131 als Zeugen angeführt. Im Jahr 1168 konuntHartmann von Büdingen zum erstenmule vor bis zum Anfang des13. Jahrhunderts. Er vollendete die von seinen Aellern angefan-gene Stiftung des Klosters Konradsdorf. Im 13. Jahrhunderte wirdIlartmann's Sohn Gerlach von Büdingen oft in Urkunden als Zeugegenannt, Mit dessen Tod (1247) erlosch das Büdingische Geschlecht :seine Töchter brachten die Büdingischen Besitzungen an Konradvon Hohenlohe - Brauneck, Albert von Trimberg, Eberhard vonBreuberg und Ludwig von Isenburg. Vgl. Thudichum (Programm)•über die Dynasten von Büdingen (1840).
33) Eigenbrodt urk. Nachr. v. den Dynasten von Hohenlohe Braun-eck, als Büdingische Miterben a. a, 0, S, 452 III. Konrad vonHohenlohe Brauneck der jüngere Bruder Gotfrieds v. Hohenlohe,des Stammvaters der altern IJohenlohischen Linie, stiftete die LinieHohenlohe Bruneck, so genannt nach der Burg Bruneck, welche inder Nahe von der Burg Hohenlohe lag- Konrad kommt schon imJ. 1229 vor. Seine beiden Söhne, welche die Büdingische Erbschaftunter einander theilten, waren Heinrich und Gotfried. Die Be-sitzungen der Herren von Brauneek in der Wetterau kamen baldtheils an Breuberg, theils und hauptsächlich an Isenburg.
34) Schuhes dipl. Beiträge zur Kränk, u. Sächs. Gesch. Tbl. I. v.Lang Baiprns alte Grafschaften etc. S. 274. Eigenbrodt urk. Nachr.v. den Dynasten v. Trimperg, als Büdingischer und BreubergischerMiterben, a. a. 0, S. 487—496. Die Dynasten von Trimperg, de-ren Stammburg an der Saale in Franken lag, und von denen Gozwinvon Trimperg 1137 zuerst erwähnt wird, können erst mit Konrad