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1 (1843)
Entstehung
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Rudolf IM.

1269—130«.

Die Regierung- über die Grafschaft Wertheim,welche Rudolf schon seit 1269 gemeinschaftlich mitseinem Bruder geführt hatte, trat er nach dessen Todallein an. Die Grafschaft war durch die Theilung,wornach die Hälfte der Eigen- und Lehengüter andie Töchter des Grafen Poppo kamen, bedeutend ge-schmälert worden. Da denselben sogar erlaubt wurde,Güter zu verkaufen und zu verschenken, welches Rechtsie auch in reichlichem Masse ausübten so wurdenmehrere Orte auf immer der Grafschaft entzogen.

Von Rudolf II. an beginnen die urkundlichenNachrichten reichlicher zu fliessen. Wenn sie auchkeine Berichte liefern über des Grafen Antheil an denallgemeinen politischen Verhältnissen Deutschlands, ander Wahl der Könige Adolf und Albrecht I., an demKriege zwischen den beiden Königen, so lässt sich dochnicht bezweifeln, dass Rudolf bei allen wichtigen Er-eignissen, soviel ihm seine politische Stellung erlaubte,mitwirkend auftrat. Aus einigen fragmentarischen Be-richten, die auf uns gekommen sind, lässt sich diesesersehen. Bei den Misshelligkeiten, welche zwischender Geistlichkeit und den Bürgern in Würzburg ent-

1) So schenkte unter anderm Elisabeth, Gotfrieds v. Hohenlohe Witwe,welche später die Carthause Grünau stiftete und das Kloster Hol-zenkirchen reich dolirte, ihre Güter in Obervolkach und Hofstetenden Würzburger Johannitern (Regest- Boic. V. 123J, und ihren Hofin Würzburg den Dominicanern daselbst 1307. (Reg. Boic. V. 124).