Hohenlohe Wilwe, in ihrer Frömmigkeit und Frei-giehigkeit gegen Kirchen, Klöster und geistliche Or-den ansehnliche Summen und Güter verschenkte undbesonders bei der Stiftung der Carlhause Grünau, dieunten näher besprochen werden soll, eine nicht unbe-deutende Dotation machte 36 ); so erbten doch dieWertheimer Grafen das Stammvermögen wieder, weilElisabeth ohne Leibeserben verstarb. Auch die Eber-steinischen Güter kamen grösslentheils wieder an Wert-heim, freilich erst gegen das Ende des 14. Jahrhun-derts, als Wolfram's und der Kunigunde Nachkommenin der dritten Generation mit den beiden kinderlosenBrüdern Poppo und Johannes von Eberslein erlo-schen (1387) 37 a ). Was durch die Heiralh der Gräfin
36) Das Nähere darüber unten.
37.i) Krieg v. Hochfelden a. a. 0. S. 48 fl. stellt folgende Genea-logie der Herren von Eberstein in Franken auf:
Wolfram von Eberstein: Gemahlin Elisabeth, Gräfin+ bald nach 1284. v. Wertheim, später
heilig gesprochen.
Minder:
Poppo I. Johannes 1. Elisabeth Kunigund
Gem. Gutta kommt um Gemahlin v. Got- Nonne in
v. Hohen- 1340 vor. fried v. Hohen- Seligen-
lohe. lohe, dann v.Kraft Stadt.
v. Hohenlohe.
Po ppo II. s. 1359. Johannes II. Agnes
(Gemahlin Irmengard) s 1359. Gem. Graf Got-
f 1380 ohne Canonicus zu fried v. Ziegen-Kinder. Mainz und Propst hain.zu Fritzlar undBingen f 1387.