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Die Stiftung dieses Klosters kann nicht vor derMitte des 12. Jahrhunderts stattgefunden haben. EinTheil der Stifter mag, wie der Graf Wolfram vonWertheim, auf dem gefahrvollen Kreuzzug, den sie mitKaiser Konrad III. machten, das Gelübde abgelegt haben,ein Kloster zu gründen, wenn sie glücklich heimkehr-ten 34h ). Sobald dieses im Jahre 1149 geschehen war,gingen sie an das Werk; doch währte es fast zweiJahre, bis die ersten Schenkungen gemacht wurden,welche zwölf Mönchen mit dem Abt Reinhard, die derAbt Dieter von dem Cistercienser Kloster Maulbronnschickte 35 ). kaum hinreichenden Lebensunterhalt lie-ferten. Als Ort der Niederlassung und des Anbaues fürdas Kloster halte man nach langem Suchen eine Stellehei der Burg Burnebach, zwei Stunden von Wertheim inder Nähe der Tauber, gewählt, und daher dem Klosterdiesen Namen gegeben 36 ). Die Bestätigung der Stif-
befanden sich zu Mosbach in Grundslücken, Gerichtsbarkeit, Pa-tronatsrecht; zu Schlierbach in Grundstücken und Patronatsrecht;zu Mümling, Eisenbach, Wenigenumstadt und Leider in Gütern.Vgl. Steiner a. a. 0. S. 117.
34li) So stiftete auch Graf Berthold III. von Eberstein, welcher denKreuzzug mitmachte und in der Schlacht bei Damascus mitfocht,nach seiner Rückkehr das Kloster Herrenalb (Ende 1148.) Kriegv. Hochfelden Gesch. d. Grafen v. Eberstein. S. 15.
35) Nachricht des Abts Diether von Maulbronn. W. U. B. n. IX.
36) Nach der handschriftl. Gesch. des Kl. Brombach v. Schneydt undder anonymen Ilistoria domestica wird die Wahl des Ortes dem Um-stand zugeschrieben, dass hier nach langer Ueberlegung der Grün-der, wo das Kloster gebaut werden sollte, zwei Lerchen von weisserFarbe in die Höhe geflogen: diese ausserordentliche Erscheinunghabe den Entschluss herbeigeführt, an der Stelle das Kloster zubauen. Man will die Erinnerung daran in dem Wappen des Klosters