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Mcklcnburgische Linie.
war folgende interessante Nachricht eingetragen: „Die Kirche
„zu Nussow hat zu fordern: Wegen sel. Siegfried von
„Oertzen Anno 1588 (wohl richtiger 1589) nachgeführten„Pferdes, welches zu 20 Fl. gerechnet und nicht bezahlet.„Noch wegen sel. Jaspar von Oertzen Anno 1618 nach-gefühlten Pferdes, welches gleichfalls nicht bezahlet und„damals für 30 Fl. gerechnet."
Am 16. Sept. 1618 ward das Testament zu Wismara uf dem Ralhhanse in Gegenwart vieler der Erben für sichund in Vollmacht der übrigen publicirt und am 7. Decbr.1618 von dem Herzoge Johann Albrecht auf Antrag desSohnes Sivert und der Vormünder der Kinder des SohnesJürgen consirmirt. Zur größern Sicherheit erkannten am 5.Febr. 1619 zu Wismar alle Erben das Testament an. Den-noch entstand eine kleine Irrung, indem die Erben der jüng-sten Tochter Jaspar'ö Agathe, welche an Curt v. d. Lühe aufVogelsang vermählt gewesen war, Anspruch auf 1000 Thalermachten, welche Jaspar schon im I. 1598 seiner Tochter undderen Manne für seinen Todesfall als Geschenk vorweg verschrieben hatte (vgl. nuten Agathe) und welche in der Erb-schaft von 7000 Gulden nicht mit einbegriffen sein sollten.Agathen's Erben erhoben deshalb am 8. Sept. 1619 Klage,deren Gegenstand jedoch am 1. Jan. 1620 gütlich verglichenwerden sollte.
Das verhänguißvolle Jahr 1618, der Anfangspunct desdreißigjährigen VerwüstnngSkrieges, war für das Hauö Roggowsehr betrübend, indem in demselben auch Jaspar's ältererSohn Jürgen in seinen besten Jahren wenige Tage nach demTode seines Vaters diesem in die Ewigkeit folgte.
Jaspar II. war in langer Ehe mit Margarethe v.Pogwisch aus dem holsteinschen Hause Farve vermählt.Dies wird durch viele den Leichenreden des 17. Jahrh, ein-gefügte Ahnentafeln bezeugt (vgl. Th. II, F, S. 33 und 3-1).Einmal tritt die Frau auch selbst im I. 1589 bei demLeichenbegängnisse des Paul v. Bülow ans Plüschow auf: eöfolgten der Leiche unter Andern auch „Jaspar v. Oertzen zu„Roggow und Gorow, Margarethe von der Wische Jaspar's