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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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278 Stargardische Linie.

Kräfte der Bau- und Gartenkunst aus Berlin um das Jahr1850 schuf.

Das neue Schloß, im romantischen Tudorstil gehalten'),liegt am hohen nördlichen Ufer der Peene, welche hierkünstlich getheilt ist und die Gränze zwischen zwei Gruppenvon Parkanlagen bildet, die auch auf die Südseite des Bachesübergreifen. Dessen Thal erweitert sich westwärts, nach demin der Preußischen Enclave liegenden Rützenfelde hin, zueinem breiteren Wiesenthalc, in welches hinein sich anmuthigeFernblicke eröffnen. Die seitlichen Abschlüsse dazu bildendie erwähnten alten Waldungen, welche von Fußwegendurchzogen und in ausgedehnte Spaziergänge verwandelt sind.

Parallel mit ihnen zieht sich im Nordwesten in einerReihe das Bauerdorf hin, das nach dem Obigen als dieälteste Wohnanlage auf der Feldmark angesehen werdenmuß. Im jetzigen Mittelpunkte des Ortes kreuzt sich, nebender südlich vom Bache gelegenen Mühle, mit der Peene dieLandstraße von Waren nach Stavcnhagen. Erstere Stadt,die von Theilen der Feldmark aus auf 2 '/e Meilen gesehenwird, ist um mehr als das doppelte weiter entlegen, alsStavcnhagen. Die Chaussee trennt ferner auch den west-wärts gelegenen jetzigen Herren-Wohnsitz von dem alten(vgl. S. 197), dessen zwei Stock hoher Mittelbau (nachAbbruch von Flügelstücken) noch innerhalb der Wirthschafts-gebäude sich erhalten hat. Nordwärts von ihm, also gleich-falls im nordöstlichen Winkel zwischen Heerstraße und demBache, steht die Kirche. Sie hat, was im Lande seltenist, ihren ganz reichen und auch farbenprächtigen Schmuckaus der Renaissance-Zeit bewahrt; eine Thatsache, welchebeachtenswerth ist für eine Gegend, welche seit dem 30jährigenKriege fast in jedem Menschenalter von fremden Schaarendurchstreift wurde. Laut Inschrift am Altar ist der-selbe hergerichtet worden im Jahre 1597; die Kanzel trägtdie Jahreszahl 1603. Augenscheinlich rühren diese Schmuck-Werke, sowie auch der nördliche Chor von den v. Maltzan'sher, welche offenbar, um ihre Besitzerrechte gegenüber den

') Abgebildet in denMeklenburgischen Schlössern", herausgegebenvon Lisch und Wedemeier; ein Werk, das leider unvollendet blieb.