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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Hans Helptc. 277

(K 645), ist ihm durch Losung mit den Halbbrüdern frühererEhe der Stammsitz Kittendorf gesichert worden. Ehe eres antrat, hat er bis t841 seinen Dienst im PreußischenHeere fortgesetzt. Am 14. December d. I. erhielt er denAbschied von dem Residenz-Regimente Gardes du Corps, beidem er am 21. Februar 1838 Portepee-Fähnrich, am19. December gl. I. aggregirter Seconde-Lieutenant gewordenwar. Also hat er bald nach erreichter Majorennität undvölliger Auseinandersetzung mit den Geschwistern das an-gefallene Gut, wo er lange neben der verwittweten Mutterlebte und erst zur Ehe schritt ungefähr gleichzeitig mit derenAbleben, übernehmen können. Dasselbe ist durch ihn zueinem Fidei-Commiß mit vorgeschriebener Majorats -Lincar-Succession erhoben worden.

Eins der schönsten Güter in der ganzen, sowohl frucht-baren, wie durch ihre Formation anziehenden Landschaft,zeichnet es sich in ersterer Hinsicht durch die Regelmäßigkeitseiner Frucht-Erträge aus. Zusammen mit den früher er-wähnten Zubehörungen Mittelhof und Ocvelgünde,umfaßt es einen beträchtlichen Flächenraum, der ihm gemein-sam mit der guten Qualität des Bodens einen hohen Hufen-stand verschafft (s. S. 254). Eingeschlossen in das Arealsind eilf Erbpächter, in welche auf nicht näher festzustellenderWeise sich die ehemaligen (s. S. 228) 6 Bauern verwandelthaben. Nahe an deren Aeckern liegen allerhand Oert-lichkeiten, welche an eine ehemalige Burg erinnern, dieauch in früheren Jahrhunderten als Schloßstclle sich nach-weisen läßt.

Der neue Hof aber, mit einer Mühle, welche von der,nach dem Orte benanntenPeene" getrieben wird, liegtunmittelbar an diesem Gewässer. Es kommt von Briggow,dem seit 100 Jahren bei verschiedenen andern v. Oertzen'schenLinien stammhaften Gute, aus dem Osten herunter; nicht bloßin wirthschaftlicher Hinsicht ist es für den Ort von Bedeutung,es bestimmt auch seine malerische Lage. Denn reichliches Gehölzumfängt seine Ränder, welche tief, oft an 100 Fuß, in denBoden eingeschnitten sind. So eignete sich das Terrainausgezeichnet zur Anlegung eines reizvollen Wohnsitzes,welchen der jetzige Inhaber mit Herbeiziehung bewährter