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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Haus Helpte. 269

Schwiegersohn, v. Bassewitz (s. unten), verpachtet; er mußteabgefunden werden- Auf dem Kirchhofe, welcher mit demGotteshaufe, einer vagirenden Mater, jetzt von Stavenhagenaus verwaltet wird, wurde das v, Oertzen'sche Erbbegräbnißvorbehalten, auf welchem bereits des Verkäufers Gattinruhte, sowie ein verstorbener Sohn. Die Art der Guts-ausnutzung erhellt des Weitern aus dem Vorhandenseineiner Mühle und Schmiede; außerdem waren die 4 Erb-pachtstellen vorhanden, deren Entstehung oben ist erzähltworden. Nach der Hand wurde in derselben Gegend nochein kleines Gehöft, gleichfalls zu Erbpachtrecht, aufgebaut;Besitzer desselben war zuerst der Bürgermeister Reuter inStavenhagen, der Vater des bekannten Dichters, welcherals Patrimonialrichter einst das Testament des LandrathsGustav Dietrich v. Oertzen in Verwahr genommen hatte.Nach ihm hieß es Reutershof; später verkauft, fängt esan, nach dem damaligen Inhaber Scheibel genannt zuwerden.

Seiner eigenen Meldung nach ist der Drost v. Oertzen,nachdem er dies sein Amt am 12. Februar (Jahrestagseiner Vermählung sowohl wie für Geburt eines Kindes)1340 niedergelegt hatte, in factischem Besitze von Jürgens-dorf gewesen von Johannis desselben Jahres an. Am21. April 1841 zeigte er die nunmehr völlig beschaffteAuseinandersetzung mit seinen Brüdern an. Demjenigenunter ihnen, der sein Nachbar zu Kittendorf wurde, HansFriedrich, hat er 1848 ein Areal von etwa 5500 iD Ruthenzu seinem Gute Kittendorf abgetreten. Sonstige für dieGutsgeschichte wichtige Acte hat die Periode seines Wohnensdaselbst nicht zu verzeichnen; dagegen wurde ihm selbst Ge-legenheit, sich in die früheren Schicksale desselben zu ver-tiefen, als er in Folge des Brandes im Schweriner Collcgien-Gebäude (1863) aufgefordert wurde, zur Completirung derzunächst in Verlust gerathenen, später wieder aufgefundenenRcgierungs-Acten aus den Papieren seines Gutes beizutragen.Aus denselben berichtete er 1866 (October 30.) das Folgende.

Die Acten scheinen zu ergeben, daß das Lchngut Jürgens-dorf in älteren Zeiten, zu Ende des 16. und Anfang des17. Jahrhunderts, aus drei Theilen bestand, und zwar