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dem Hahn'schcn, dem Voß'schen und dem Maltzan'schcnAntheil, sowie daß die Besitzer desselben wegen, durch kriege-rische Zeiten veranlaßter, zerrütteter Vermögensverhältnisscund wiederholter Concurse mehrfach wechselten. Bis zumJahre 1608 wird das Gut im Besitze der Familie v. Boßgewesen sein; ein Eggert v. Boß verpfändete aber im Jahre1609 seinen Antheil an Joachim Staffelden zu Grantzow,der auch 1611 den Hahn'schen Antheil acquirirte. Spätergelangte die Familie von der Lühe, der die Staffelden'scheFamilie ihre Rechte abgetreten hatte, zum Besitz und wirdauuo 1685 der Barthold Christopher von der Lühe alsLehnmann genannt. Dessen Ehefrau, geb. v. Wancken, hatdas Gut bis 1703 mit landesherrlichem Consense cto äato 1685besessen und dasselbe laut Contract äo äato Güstrow, den31. May 1703, an den Oberhofmeister v. Boß gegen einKaufpretium von 17,250 Gulden überlassen. Derselbe konnteaber die übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllen, son-dern verpfändete das Gut durch den Contract cta äatoRostock, den 8. Juni 1708, an Henning Christopher v. Hobenauf 6 Jahre für 7200 Rthlr. unter Einrechnung von7200 Rthlr., welcher für den v. Maltzan'schen Antheil ent-richtet wurden."
„Nach Ablauf der 6 Jahre, mithin 1714, wurde dasGut nicht reluirt, und Henning Christopher v. Hoben hieltsich im Besitz und Genuß, obwohl die Creditoren des Ober-hofmeisters v. Voß ein Concursverfahren beim Land- undHofgericht in Güstrow extraHirten und das Gut mit Ge-nehmigung des Gerichts im Jahre 1715 an einen DoctorStorch für 14,500 Rthlr. verkauft wurde. Derselbe tratindessen von dem Kauf-Contracte in Beihalt der unruhigenZeiten und deshalb zurück, weil der Henning Christophv. Hoben mit erheblichen Meliorations- und Schadcns-Ansprüchen hervorging; und letzterer überließ den Besitz desGutes seinem Sohne, dem Hauptmann Cord Diederichv. Hoben, welcher dasselbe aus dem früheren wüsten Zustandehervorhob und wesentlich verbesserte." Der Hauptmann pro-cessirte 1751—55 um den Besitz des Gutes mit den v. Voß;und nebenher hat auch noch ein Streit die Sache complicirtgemacht, der lebhaft an die Verhältnisse von Kittendorf