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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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264 Stargardische Linie.

war die junge Frau Opfer ihrer ersten Niederkunft geworden,eine Woche nach der Geburt eines Sohnes gestorben am30. Januar 1836. Sie hieß Louise, geb. d'Orgucrrc.Nähere Daten über ihre Herkunft u. f. w. sind leider zurZeit nicht beizubringen. Schon dem Namen nach sichernach Frankreich gehörig, soll sie über Hamburg ins Landgelangt sein. Ein Bruder von ihr, Pyrrhus mit Vor-namen, war zur Zeit ihres Ablebens gegenwärtig undbegab sich dann weiter nach Mittel-Amerika. Nicht unwahr-scheinlich sind geschäftliche Beziehungen zu den Godeffroy's(s. Z 644).

Am 17. Februar 1843 hat Karl v. Oertzen sich wiederverlobt im Hause des Oberforstmeisters v. Rantzau, derdurch seine zwei nach einander heimgeführte Frauen, geborenev. Dorne und v. Grävenitz, zu beiden Parteien in Verwandt-schaft stand, mit Bertha Eleonore Ernestine Elisabeth, geb.v. Oertzen. Sie gehört der damaligen jüngeren Neben-linie des Hauses Gorow an (Bd. IV., Z 327). ist am21. September 1816 geboren als Tochter JaSper's v. Oertzen(Major a. D. und Drost zu Güstrow, ff 1827) und derSusette, geb. v. Dorne. Am 30. September 1843 fanddie Vermählung Karl's v. Oertzen statt; wie aus seinerersten Ehe, ist auch dann nur noch ein Kind, diesmalweiblichen Geschlechtes, ihm geboren worden.

In späterer Zeit hat v. Oertzen seinen Wohnsitz vor-übergehend in Malchow gehabt, indem er 1854 zum Kloster-hauptmann erwählt worden ist. Sein Ausscheiden ausder Wirksamkeit haftet an dem, vom Vater auf ihn ver-erbten Gute Marin, dessen Geschichte, namentlich vor der1784 geschehenen ersten Erwerbung zu Pfand und 1804erfolgten Verwandlung in vollen Lehnsbesitz wir nun nach-zuholen haben. Ehemals nicht der einzige Ort diesesNamens im Lande, befand es sich auffallender Weise ingleicher Hand, wie das jetzt wüsteMorin" an der Müritz.Dasselbe wird zwischen Gotthun, dem zeitweise von derKittendorfer Linie besessenen Gute, und der Stadt Röbelgelegen haben. Auf ihm saßen die v. Morin, welche zweiAngelhaken im Wappen führen und sich auch dadurch alsmit der Fischerei auf dem großen Gewässer landesherrlich