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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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184 Stargardische Linie.

war todt seit 1678, er hat also mindestens ein Alter von70, vielleicht über 80 Jahren erlebt. Es griff also beiseiner Ehe mit Marie Beate v. Oertzen nicht dasjenige Platz,was sich herausstellte bei einer Vaters- (Halb?-) Schwestervon ihr, der um 1680 an Balthasar Friedrich v. Riebenauf Schönhausen vermählten. 1704 verwittwcten MarieElisabeth (oben Z 591). Sie wurde Stammmutter desganzen Astes; ihre Nichte wurde durch ihre Vermählungnur versorgt; allerdings Wohl vermöge der Hand eines ebensowohlhabenden wie angeschenen Mannes.

Denn bis 1738 wenigstens giebt es Nachweise über bedeut-same Vertraucns-Posten, welche er bekleidete, und die nichtnur geistige Frische, sondern auch hervorragende Unbefangen-heit unter den Interessen beiderseitiger naher Verwandtenvoraussagen lassen. Nämlich als Vormund der v. Rieben-Galenbeker Kinder (Wedige Friedrich, si 1720) und alsVermittler zwischen ihnen und der anderen Linie, auf Schöu-hausen. Dies südlicher belegenc, als zweites Stammgut inder Familie auch recht alte Besitzthum stand mit Galenbckin sehr bunter Communion hinsichtlich des zwischen liegen-den Bauerdorfes Gehreu (auch mit Matzdorf, vgl. Bd. V.,Z 469, und Voigtsdorf hatte es ähnliche Bcwandniß). AlteVerpfändungen unter den beiderseitigen Linien gaben gegenMitte des vorigen Jahrhunderts zu einer Reihe der schwer-sten Streitigkeiten unter den jüngeren Generationen derGalenbeker und Schönhauser Anlaß; der Erfolg für letztereist schließlich gewesen, daß sie (um 1820) von dem Guteherunter kamen. Zu ihnen gehören diejenigen Abzweigungen,welche sich inzwischen auch im Schwerinschcn (auf Rey,Weselin u. s. w.) bemerkbar gemacht haben. — Sie gewinnenfür uns insofern besonderes Interesse, als sie sämmtlichvon Marie Elisabeth v. Oertzen aus Lübbersdorf stammenmüssen, die 1704 ihren Gatten verlor, ohne daß man wüßte,ob oder wie lange sie ihn überlebt hat.

Es soll ihr zweiter Sohn gewesen sein, der Schönhausenerhielt und 1739 daselbst starb. Sein langdauernder Auf-enthalt in der Fremde (als Hannöverscher Oberst) sollVeranlassung zu manchen inzwischen sich herausbildendenUnklarheiten in den bunten Besitzverhältuissen gegeben haben-