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eine Skizze erhalten^). Es sei der „bekannte Obrist" v. Zcch-lin Sohn eines Schusters in Nathenow gewesen, nach Hollandgegangen und daselbst Diener bei einem General (Agloa?)gewesen. Bei Anwesenheit des bekannten Preußischen Ge-nerals v. Wunsch lernte dieser den Landsmann kennen undführte ihn in die Heimath zurück. Das Nähere seinesAvancements im Militär, für welches ihn sein Patronwird gewonnen haben, liegt im Dunkeln. Es ist nur voneiner undatirten Verfügung König Friedrich's II. die Rededes Inhaltes: Majestät haben den Obristen v. Zechlin zumCommandanten von Silberberg ernannt an Stelle des ver-storbenen Generals v. Rossiöres; Zechlin habe dagegen Vor-stellungen erhoben und werde nunmehr angewiesen, nachPotsdam zu gehen und sich zu curiren. Die ihm zugedachteStelle sollte ihm in der Gestalt freigehalten werden, daßihre Verwaltung interimistisch dem Ingenieur-Major v. Haasübertragen wurde. Dieser erscheint z. B. 1785 in derRangliste als Commandant H von Silberberg; somit scheintv. Zechlin seinen Widerstand aufrecht erhalten und Wohlmittelst eines Abschiedsgesuches bekräftigt zu haben.
Die Vornamen des Obristen v. Zechlin werden nichtbekannt, ebensowenig auch läßt sich bisher seine Thätigkeitverfolgen, wo die Frau an seiner Seite lebte, welcheeigentlicher Gegenstand dieser Blätter ist. Für das Endedieses kurzen, neu errungenen Glückes wird bestimmt der26. April 1766 bezeugt, wo Frau Elisabeth v. Zechlin,geb. v. Oertzeu, gestorben sein soll, und zwar zu Constanti-nopel, an dem Orte, wohin seine dienstliche Stellung alsGesandter den Gatten geführt hatte. Dieser soll sich späternoch wieder mit einer „Griechin" vermählt und auch vonihr Nachkommen gehabt haben; doch liegt diese ganze weitereFrage im Dunkeln, uns schließlich auch zu fern. Mehr an-gebracht ist der Versuch, die Zeit ihrer Vermählung mitv. Zechlin festzustellen. Wir setzen sie um 1760 an; denneine Angabe ihrer Mutter (S. 87) von 1759, daß sie selbstschon damals (zu Schöneiche) mit der Pflege ihrer Enkel
0 König'sche Sammlung in Berlin,h Nur die Chefs der großen Plätze hießen Gouverneurs.