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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Hans Helpte. 141

beschäftigt sei, läßt vermuthen, deren Erzeugerin habe denzweiten Ehcbund damals schon abgeschlossen oder treffewenigstens Vorbereitungen dazu und habe die 3 Pfänderihres vor 2 Jahren gefallenen Gatten der Großmutter an-vertraut, Unter allen Umständen muß, da v. Zechlin mitihr noch zwei Kinder erzielt haben soll, dann der Abschlußihrer Ehe noch in den Ausgang des siebenjährigen Kriegesfallen, unter den trüben Aspecten tiefer wirthschaftlicherZerrüttung im ganzen Lande vollzogen sein. Gewiß hatdas Paar gerne seinen Aufenthalt an die Gestade des Bos-porus verlegt, der Mann beschäftigt, die eigenthümlichherzlichen Beziehungen zur Hohen Pforte zu Pflegen, welchesein großer König in weit schauendem Sinne angebahnt hatte.

Die Erledigung der für v. Zechlin bestimmten Stelleeines Commandanten von Silberberg fand Mitte 1778 statt,bald hernach also möglicher Weise Jnactivirung, Er sollnoch bis über 1800 hinaus gelebt haben und damals einenbis 1830 als existircnd nachweisbaren Sohn gehabt haben,von dem Nachkommenschaft nicht bekannt ist. Nicht bloßdiesen einen: auch noch ein zweiter männlicher Sproß wirdihm zugeschrieben, mit der ausdrücklichen Hervorhebung desUmstandes, daß beide von der v. Oertzen stammten. Eswird damit in Verbindung zu setzen sein, was in derTradition lebt: daß der alte v. Zechlin die ehemalige Kgl.Porcellan-Manufactur bewohnt haben soll, welche jetzt inden Grundstücken des Kriegsministeriums und der parla-mentarischen Körperschaften am Westendc der LeipzigerStraße aufgegangen ist. Es besteht die Rede, um das Ge-bäude hätten sich zwischen den v. Brauchitzsch und v. Zcch-lin'schen Erben Auseinandersetzungen wegen Unklarheit derErbfrage vernothwendigt. Entweder hat daran Schuld ge-habt allein das Aussterben des Namens v. Zechlin, welchesWohl nicht zu bezweifeln ist; oder aber der Besitz stammteauch aus dem Nachlaß der 1776 endenden Oberhofmeistcrinv. Oertzen, geb. v. Jasmund, und gab zu Differenzen Anlaßzwischen den beiden Strängen ihrer Enkel, welche Stief-geschwister waren.