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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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43 Stargardische Linie.

Pfandjahre werden die bald wieder übermächtigen (v.) Wagnerauch seine Wirthschaft von Neuem an sich gerissen haben. Soweiß man denn nicht, wo und wann er nach 1725 gehausthat^); es ist also auch keine Möglichkeit, Gewißheit zu er-langen, ob er erst um 1740, wie angenommen wird, ver-schied. Insbesondere muß man es auch bei der v. Hoiuk-husen'schen Notiz bewenden lassen, seine erste Gattin UrsulaMarie, geb. v. Oertzm, sei 1729 verstorben.

Derselbe Gewährsmann nennt v. Barnekow regelmäßigmit den Vornamen: Otto Joachim. Die oben gebrauchten:Johann Otto, und zwar in dieser Reihenfolge, sind dieactenmäßigen, mithin richtigen. So stellen sie sich auchnach Pommerschen Quellen dar; denn dort ist die Hcimathv. Barnckow's zu suchen. Benanntunzweifelhaft nach Hohen-Barnekow südwärts von Richtcnbcrg in Vorpommern, sindsie früh von hier, dem „Fcstlande" Rügen, auf die zuge-hörige reizvolle Insel übergesiedelt und ein rechtes Local-Geschlecht geworden. Fast auf allen Enden des Eilandeshaben sie, und zwar fast gleichzeitig, Güter innegehabt: aufdem nördlichen Landfetzen Wittow und Jasmnnd zähltensie z. B. Putgartcn (unter Arcona), Lanckcn, Bischofsdorf,dann Dargast, Hagen zu dem Ihrigen. Im Südosten,hinter Putbus und meist von diesem freiherrlichcn Sitzelehnshängig, liegen Streu, Karow, Dalkwitz, insbesondereSilvitz, wohin der Wustrower Johann Otto wird zurück-zuführen sein. — Vom Südwcsten herauf, bis an dasStädtchen Garz heran, hatten sie Sissow, Poseritz, Wen-dorf; im Herzen der Insel, um Bergen her, Kobbelkow,Teschenhagen, Stönkwitz, Platcwitz, Neischwitz; von hieraus nach Nordwcsten u. A.: Teschwitz, Retelitz, Udars.— Die Krone aller aber ist Rahlswiek im Südwinkel des

Ein Kirchenbuch von Rehse für diese Zeit fehlt. Ob in dem-jenigen von Schlön der Beweis dafür zu finden oder zu sehen ist, daßv. Barnekow noch 1730 Wustrow bewohnte, muß bezweifelt werden.

°) Die Frage, wie sie etwa zusammenhängen mit den Meklen-burgischen Vasallen gleichen Namens, die aus dem Orte westwärtsWismar stammen und bei Sternberg wie Dobcran zeitweise eine bedeu-tende Rolle spielten, muß noch als offen bezeichnet werden. Diesestarben, nachdem 1590 das letzte Gut (Gustevcl) verkauft war, wohl mit3 Klosterdamen ans. Ihr Wappen war ein Stier-„Grind" mit einemFluge; das der Pommern ein halber Widder.