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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
Entstehung
Seite
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Züngeres Haus Helpte.

seinem Schwiegersohne Baltzer Friedrich v. Rieben das Lehnvon Kotelow und Klokow gegen Entschädigung abzutreten, na-mentlich wen» ihm das Lehn des Gutes LiibberSdorf, das erkurz vorher zum Theil von Ulrich Adolph v. Krassow erworbenhatte, gegeben würde. Im I. 1761 hatte Victor SigiSmnndv. Oertzen den Haupttheil von LiibberSdorf von dem Herzogegeschenkt erhalten. Die Commuuion, in welcher die beidenVettern jetzt sowohl in LiibberSdorf, als auch in Kotelow undKlokow saßen, ward beiden lästig. Daher schloffen, da Hen-ning das Gut Liibbersdorf nicht gerne missen wollte, beideVettern am 28. April 1762 einen Tauschvertrag, indemHenning dem Victor SigiSmnnd das Gut Kotelow (mit6 Hufen und 2 Höfen in Klokow), und Victor SigiSmnnddem Henning v. Oertzen das Lehnrecht an Liibbersdorfüberließ und dazu 2000 Rthlr. baar zahlte (vgl. Victor Si-giSmnnd, S. 299). Auf diese Weise kamen Klokow undKotelow von der Linie Henning's an das ältere HausHelpte und an Victor SigiSmnnd, bei welchem diese Güterbis auf die neuesten Zeiten geblieben sind.

Liibbersdorf

ging dagegen auf einige Zeit an das jüngere Haus Helpte vonHenning über. Das Gut Liibbersdorf war ein altes Lehn deralten Familie v. Liibbersdorf, welche aber das Gut durch Thei-lungen und ununterbrochene Verpfändungen so sehr aus ihremBesitze brachte, daß sie zuletzt uur noch das Lehnrecht daranhatte.

Am 15. Juni 1694 übertrug Ulrich Adolph v. Krassowsein Pfandrecht an einem Theile von Liibbersdorf, welches erseit 1689 von dem Negiernngörath v. Normann besaß, für7666 Thaler an Henning v. Oertzen. Der übrige größereTheil dcS Gutes war in einzelnen Stücken verpfändet. Dadie v. LiibberSdorf die Mnthung des Lchus lauge versäumthatten, so zog der Herzog Adolph Friedrich es ein. Zwar mel-dete sich im I. 1761 ein dänischer Oberstlieutenant Jürgen

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