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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
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Jüngeres Haus Helpte.

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Besitz der Güter und wollte auch die günstige Gelegenheitzum Erwerb derselben wahrnehmen. Sie hatte dazu abernicht genug Geld, sondern mußte dieses aufleiheu. Ostern 1616lieh Georg v. Trotte auf Badingen und Himmelpfort demRath der Stadt Friedlandzur Einkaufnng ihrer Stadt Güter"5666 Fl., wofür ihmdas Gut Klokow" (mit Zubehvrnngenin Kotelvw) zu Pfande gesetzt ward. Nach seinem Tode gingdiese Forderung ans seine Wittwe Elisabeth v. Winterfeld undendlich auf die Tochter Marie v. Trotte und deren Ehemannden Johauniter-Comthur Maximilian v. Schliebcn zu Liezeuüber. Die Stadt Friedland war aber durch den dreißigjäh-rigen Krieg in ungewöhnlich große Armuth, ja sogar in Con-curs geratheu und hatte auf ihre Schulden keine Zinsen be-zahlt, so daß v. Schlieben 11,250 Fl. zu fordern hatte, welcheer mit Strenge begehrte. In der ersten Noth nahm die Stadt11,289 Fl. von der Kirchen-Oekouomie daselbst ans und ver-schrieb derselben die Güter. Aber bald trat Henning v.Oertzeu ins Mittel und am 13. April 1670 und 11. April1671 cedirte Maximilian v. Schlieben demHenning v. Oertzenund dessen Eheliebsten Kathariue Marie v. Oertzen" seine For-derungen und Rechte. Die Stadt Friedland vereinigte sichmm im I. 1671 mit Henning v. Oertzeu, daß sie ihm dasLehugut Kotelow mit den dazu gehörenden 11 Hufen undvon den 15,j Hufen in Kotelow, welche nach Klokow gehörten,13.^ Hufen abtrat, sich aber die übrigen 2 Hufen vorbehielt;sie hattedurch einen Wechsel" dem Henning v. Oertzen Hufenin Kotelow statt Pertinenzen in Klokow abgetreten und daherdas Gut Kotelow mehr abgerundet. Die Stadt behielt jedochnoch dieübrigen 2 Hufen" in Klokow und außerdem noch5 Hufen in Klokow, welche nach Kotelow gehörten. Am 2.Nov. 1671 überließen die v. Rieben ihr Lehnrccht an Klokowund Kotelow, so weit die Stadt diese Güter besessen hatte, demHenning v. Oertzen. Antoni 1672 verkaufte Wulf Martinv. Rieben ans Galenbek seine 6 Hufen in Klokow und 2Hufen in Kotelow mit dem fünften Theil der gemeinsamen v.Riebenschen Gerechtsame an Henning v. Oeitzen für 600Thaler und ein gutes Pferd; dies war wahrscheinlich derUrk. Gesch. d. Geschl. von Oertzen III. 22