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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
Entstehung
Seite
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Stargardische Linie.

Zarnekow ihm alle seine Rechte an Blnmenow abgetretenhatte.

Krüger verkaufte am 11. April 1666 das Gut Bln-menow mit dem Vorwerk Gramzow und der Hälfte vonQuaalzow an den brandenbnrgischen Rittmeister EnstachinsAlbrecht v. Blnmenthal auf Horst für 5200 Thaler.

Aber Blumenthal ward nicht belehnt und Krüger warauch noch nicht belehnt. Die Wittwe des Hans Heinrichv. Zarnekow hielt sich mit ihren Söhnen noch immer imBesitze des Gutes. Ihre Söhne mutheten am 6. Aug. 1666das Gut, wurden aber abgewiesen, weil das Gut den Gläu-bigern adjudicirt und von diesen verkauft sei. Der Concursging weiter; im I. 1665 ward ein Prioritäts-Urtheil ge-sprochen; die Gläubiger drängten und wollten Krüger nichtals Besitzer anerkennen. Während der Zeit waren die Ver-handlungen mit den verschiedenen Prätendenten sehr lebhaft.Am 16. Febr. 1667 bat Krüger, die Wittwe v. Zarnekow ausdem Gute, welches sie ohne Rechte und rechtliche Ansprüche15 Jahre lang besessen habe, ausweisen zu lassen. Nachdemhierauf der Wittwe befohlen war, das Gut zu räumen, nahmKrüger 1667 von demselben Besitz und setzte einen Vogt darauf ein.

Die v. Zarnekow zogen nun nach Eantow in der Mark,wo noch Hans Heinrich's Sohn Henning mit seiner Frau,geb. v. Holzendorf, lebte. Seitdem verschwinden die v. Zar-nekow in dem Lande Stargard gänzlich, sollen aber noch wäh-rend des ganzen 18. Jahrh, in preußischen Militairdienstengelebt haben.

Da mit dem Gute Blumcnow noch niemand belehnt warund der Herzog Gustav Adolph den Irrungen ein Endemachen wollte, so „erhandelte" er es im I. 1667 selbst vonden Zarnekowschen Gläubigern.

Der Herzog cedirte nun dem Hanptmann v. Thun ausAbschlag der ihm aus dem Amte Wesenberg noch zukommenden8000 Thaler die Hälfte von Blumenow zum Werth von5500 Thaler. Matthäus v. Thun hatte dem Herzoge JohannAlbrecht II., also vor 1636, 15,000 Thaler angeliehen und