Haus Helpte.
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ihre Forderung wohl 900 bis 1000 Fl. hoch sei". In derZeit starb um 1597 Jürgen Tepling und es traten für dessenunmündige Erben Christoph Tepling zu Kreckow und Lippoldund Mathias v. Oertzen auf Helpte als deren Vormünderein. Die Bauern wollten mit der Zeit nicht mehr dienen unddie Dienste hörten eine Zeit laug ganz ans. Der Proceß ginglangsam und umständlich, auch mit vielen dicken Zeugcnvcrhörenweiter. Endlich ward den Beklagten die Sache über und sieerboten sich am 11. Juli 1901 zur Annahme einer gerichtlichbestimmten, billigen Auseinandersetzung. DaS Urlheil erfolgteauch am 2. Mai 1601 im Sinne aller Partheien, und damithatte die Sache ein Ende. Kurz vor 11. Juli 1600 hatteLippold v. Oertzen in dieser Sache noch selbst geschrieben.
Am 29. April 1601 ward der fürstliche ConsenS dar-über ertheilt, daß Albrecht v. Dewitz das Gut Golm anAndreas v. Jhlenfeld, Hans v. Warburg, Lippold nnd MathiasBrüder v. Oertzen, Henning v. Dewitz und Verend v. Jhlen-feld für 1178 Fl. verpfändet hatte. Am 8. Juli 1601 kommtLippold v. Oertzen zuletzt in dem großen Processe gegen diev. Blankenburg vor. Am 1. April 1602 tritt in dem Blan-kenburgischen Processe Lippold'S ältester Sohn Jürgen beiUntersiegelnng einer Vollmacht neben Mathias auf, nnd Lippolderscheint nie wieder.
Lippold v. Oertzen wird also am Ende des I. 1601 ineinem Alter von voll 60 Jahren gestorben sein. Am 20.Juni 1605 sagt der Rath der Stadt Neu-Brandenburg, daß„Lippold v. Oertzen mittler Zeit Todes verblichen" sei, undim Januar 1606 werden in dem Blankenbnrgischen Processe„Lippold's Erben" aufgeführt. In dem Verzeichnis der Be-sitzer der adeligen Güter in den Aemtern Stargard undStrelitz vom 10. April 1651 heißt es: „Helpte. Sein„zwei Ritt er sitze. Den einen bewohnt ansetzt Sivert„Oertze. Derselbe hat an Erben 2 Söhne und 3 Töchter.„Der vorige Possessor ist gewesen Lippold Oertze, welcher„etwa vor 5 0 Jahren gestorben und nicht mehr als den„jetzigen Possessor des Gutes an Erben hinter sich ver-fassen".