Haus Gerdeshagen.
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L. Das Haus Gerdeshagen.
i.
Sivert d. ci. V.,
1607 s 1638.
Gem. Anna Valentin« v. Reventlow.
1611 1- 1653.
Z. 181. k. Xll.
Sivert d. ä. V. v. Oertzen war der zweite Sohn Jaspar's II.auf Roggow. Der Vater theilte sich schon früh mit seinenbeiden Söhnen ab und gab jedem ein Hauptgut zum selbst-ständigen Besitze: Jürgen erhielt das Gut ClauSdorf undSivert das Gut Gorow. Im I. 1605 wird er in demVerzeichnisse des meklenburgischen Adels nicht aufgeführt. Alsaber der Vater Jaspar Antonii 1607 seinem SchwiegersohneBarthold v. d. Lühe ans Panzow die Feldmark Höltingsdorfzu ErbzinS übergab, geschah dies „mit Einwilligung seinerSöhne Jürgen und Sivert Gebrüder von Oertzen", und alsJaspar Antonii 1610 dem Christoph v. Pctersdorf das GutGoldberg im Kirchspiel Passee für 6000 Gulden verkaufte,ward ebenfalls die Zustimmung seiner Söhne Jürgen undSivert „zu ClauSdorf und Gorow" für nöthig gehalten.
Im I. 1610 war Sivert schon selbstständig, da er indiesem Jahre den Landtag zu Steruberg <26.-30. Juni) be-suchte. Hier begegnete ihm das Unglück, daß er („Siegfriedvon Oertzen, Jaspar's Sohn",) in einem Streite den Clausv. Peccatel d. j. von Vielen so schwer verwundete, daß dieseran den Folgen starb. Nach dem ärztlichen Fundberichte hatteUrk. Gesch. d. Geschl. von Oertzen III. 12