Haus Roggow.
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verstorbenen Mannes Vetter Mathias v. Buchwald, anch ansZvhanSdorf, zu verkaufen. Dagegen protestirtc aber ihres ver-storbenen Mannes Schwester Ursula v. Buchwald, welche nochihr ganzes väterliches Erbtheil mit Zinsen ans dem Gutezu fordern hatte, dessen Auszahlung sie vor dem Verkaufeforderte. Im I. 1630 („am 29. April 1630 vor etlichenWochen"), während der Wallensteinschen Zeit, starb Inge-burgs zweiter Mann Claus v. d. Lühe und sie suchte und er-hielt am 29. April l630 vom Herzoge Albrecht von Friedlanddie Bestätigung des mit ihrem zweiten Manne errichtetenTestamentes. Jngeburg überlebte zwar die schrecklichen Jahre1637 und 38; aber das Gut war im I. 1639 so gänzlichverwüstet, daß sie weder ihre Zinsen und ihren Lebensunter-halt davon haben, noch Mittel zur Wiederanfrichtnng desGutes schaffen konnte; anch wollte Mathias v. Buchwald jetztdas Gut für ihre Forderungen aus demselben nicht mehr annehmen. Unter sehr vielen Schwierigkeiten erhielt sie am I.Zum 1639 die lchnöherrliche Erlaubniß zum Verkaufe von>04 Eichen und am 3. Oct. 1639 noch ein Mal die Er-laubniß zum Verkaufe von 200 Eichen.
Damit verschwindet Jngeburg v. Oertzen aus der Ge-schichte. Ihre Söhne werden in den Pestzciten des dreißig-jährigen Krieges jung gestorben sein, denn es ist nirgends vonmännlichen Lehnserben des Otto v. Bnchwald die Rede;vielmehr werden 1659 Mathias v. Bnchwald und dessenBrnderkinder als „sel. Otto's v. Bnchwald Lehnsfol-ger" aufgeführt. Die ältere Tochter Margarethe, vielleichtdas einzige die Mutter überlebende Kind, war jedoch an Clansv. Schack verhcirathet, da dieser am >5. Sept. >659 „Ingebnrg v. Oertzen seine selige Schwiegermutter" nennt. DasGut Johansdorf war schon bei Otto's v. Bnchwald Todesehr verschuldet; Jngeburg hatte die Schulden „meistentheils"bezahlt, damit das Gut nicht in fremde Hände gerathen sollte;dnrch den Krieg und andere Unfälle waren neue Schuldengemacht, welche Claus v. Schack hatte „bezahlen müssen".Endlich waren die Schulden über den Werth des Gutes ge-stiegen, so daß sich die Summe derselben auf 64,102 Mark