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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Schwerinsche Linie.

„brachten guten Namens seine anererbten väterlichen Lehngiitcr„Gammelin und Mühlenbek zu veräußern". Er hatteseineu Lehuövettern die Güter zum Kaufe angeboten, aberkeiner sich darauf einlassen wellen, bis es ihm endlich „gar be^„schwerlich vorfiel, solche große Schuldenlast länger zu ertragen".Daher verkaufte „Vicke v. Oertzeu zu Gammeliu und Müh„lcnbek" am 17. Jan. 1607 seine anererbtcn väterlichen Lehn-„gütcr Gammeliu und Mühleubek mit 1'/^-Pstugdienstcu„in Nadelübbe, wie sie sein Vater Mathias v. Oertzeu Ritter„und ihre Vorfahren besessen und er selbst in die 48 Jahre„in unverändertem Besitz gehabt" hatte, mit Bewilligungdes Lehnherrn und seiner Vettern an Margarethe v. Winterfeld, Curd's v. Penz, nachgelassene Wittwe, und ihre beidenSöhne Curd und Hanö für 32,300 Gulden mit Conseilsseiner „nächsten Agnaten", seiner „Vettern Mathias und„Stcphaü zu CramonShagcn und Jaspar, Jürgen und Sivcrt„zu Noggow, Gorow, Gerdshagen und Clausdorf, zu einem„ewig währenden, beständigen Erbkanfe", und der Herzog Carlgab seinen landeS- und lehnsherrlichen Conseils am 20. Januar1607. Die Wittwe v. Penz wohnte seitdem mit ihren Kindernzu Gammeliu. Wegen dieser Güter entstand zunächst 1609bis 1611 ein langer Streit zwischen Franz v. Winterfeld, alsVormund der beiden Brüder Curd und Hans Penz, und seinenMitvormündcrn, von der einen, und der Witlwe MargarethePenz, geborncn v. Wintcrfeld, von der andern Seite, indemFranz v. Winterfeld behauptete, die Wittwe habe die Güter,welche höchstens 24,000 Gulden werth seien, zn theuer gekauftund sei überhaupt ohne ihrer Mitvormündcr Einwilligung garnicht befugt gewesen, die Güter zu kaufen. Dieser Streitführte aber zn keinem Ergebniß, da die Brüder Penz baldvolljährig wurde». Der ältere Bruder Penz nahm zuerst dasGut Gammelin an und die beiden Güter kamen mit der Zeitans der Familie v. Oertzeu. Gammelin kam gewiß gleichans der Familie.

Mit dein Gute Mühlenbck verhielt cS sich jedoch etwasanders. Dieses Gut war am 8. Jnnii 1611 dem HansSperling zn Gr. Eipen, welcher einer Tochter der Margarethe