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Stargardische Linie.
fange des 16. Jahrh, einen Theil des Gutes Klocksin beiNeu-Brandenburg zu Lehn: dieser Besitz bestand aus siebenLehn Hufen. Vielleicht war der Stammsitz der Familie Ha-vel das an Klocksin grenzende Gut Trollenhagen. DiesesGut hieß in früheren Zeiten Hnnhaveu, d. i. Hohenhagen,da im I. <308 ein Priester Heinrich von Hogenhaven ge-nannt wird (vgl. Boll Gesch. II, S. 455), und darauf nochim <5. Jahrh. Trnnhaven oder Tronhagen (d. i. zu-sammengezogen ans — lür llün ImAön — /» ller IwllenImze»), woraus in neuern Zeiten Trollenhagen gewordenist (vgl. Lisch Hahn Gesch. III, F, S. 40 >, Not. 3., undMaltzau Urk. III, S. 207).
Das Gut Trollenhagen war im l 5. Jahrh, ein Lehn derFamilie von Zechelin. Von diesem Gute Trunhaven scheintdie Familie Havel im 15. Jahrh, mitunter auch die Formihres Namens geführt zu haben. Im I. <465, „am Freitagenach dem brandenbnrgischen Jahrmarkte", gab Otto v. Jlen-feld auf Jlenfeld dem Henning von Hnnhavel, wahr-scheinlich aus Verschwägernng, die Hälfte des Schulzen-amtes zu Brunn, unter der Bedingung, daß die Frau desHenning von Hnnhavel zum Leibgedinge erhalte, was sein An-theil au Klocksin sei. Es geht hieraus klar hervor, daßHenning von Hnnhavel zu der Familie gehörte, welche sich im16. Jahrh. Havel nannte. Daher giebt auch v. Gamm,der die Familie Havel nicht kennt, folgende unkritische, jetztaber erklärliche Nachricht über die Familie: „Hohnhävel.„Der älteste Stammsitz dieses am Ende des 15. Jahrh, er-loschenen Geschlechts war das in der Herrschaft Stargard be-„legene Gut Trollenhagen, welches bis im 15. Jahrh.„Hohnhävel geheißen hat" (vgl. Jahrb. XI, S. 445). Es er-giebt sich aus der Geschichte der Folgezeit auch, daß die Havelnoch spät eine Besitzung in Brunn hatten.
Die urkundliche Geschichte sagt nun Folgendes über dieGemahlin des Hans von Oertzen auf GrammertinsELEEXVIIj. Henning Havel, ohne Zweifel der oben imI. <465 genannte, habe seine Tochter einem Oertzen zuGrammertin gegeben, aber wegen Armuth demselben den