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Stargardische Linie.
Ende des 15. und um den Anfang des 16. Jahrhundertsmehrere Häuser des Geschlechts v. Oertzen ausstarben und allev. Oertzen sich als Lehusvetteru Eines Stammes betrachteten.
12.
Kacharias, Knappe.
tz. 88. <4. IX.
In der nächsten Generation erscheinen in dieser Linieviele Glieder der Familie v. Oertzen, welche alle als ansHinrichshagen gesessen bezeichnet werden. Wer die Väterund Großväter gewesen seien, ist nicht mehr zu ermitteln, ebenso wenig, wie sie zu dem Gute Hinrichshagen gekommen sind.Die meisten von ihnen veräußern im Anfange des 16. Jahrh,nach und nach ihre Rechte an dem Gute Hinrichshagen, so daßspäterhin nur noch um das Jahr 1570 der fünfte Theil vonAlt-Hinrichöhagen mit dem Wohnhofe im Besitze der helpterLinie erscheint. Mit der Veräußerung des größten Theiles desGutes verschwinden die alten v. Oertzen alle anS der Geschichte,ohne männliche Erben zu hinterlassen, und gleich darauf er-scheint der ganze v. örtzensche Stamm auf den Einen Stamm-halter Jacob v. Oertzen auf Grammertin beschränkt, welcherseinen Söhnen noch den fünften Theil von Alt-Hinrichshagenhinterließ. Mit diesen v. Oertzen ans Hinrichshagen starb derältere Zweig des feldbergischen Hauses ab. Der Besitz wirdnichk bedeutend gewesen sein, da von demselben nur ein Roß-dienst geleistet ward, und im Anfange des 16. Jahrh, warderselbe sehr zersplittert, da er unter 7 Vettern getheilt war.In einem Roßdieustregister vom I. 1506 werden im Allge-meinen nur „elie l)er1?.en tbo Hinrielwlmgen I" aufgeführt.
Als der älteste von diesen v. Oertzen auf Hinrichshagenerscheint Zacharias v. Oertzen, als er am 5. Nov. 1491dem Marquard Behr aus Camin ein Drittheil des Gutes