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Stargardische Linie.
zuletzt auf Hiurichshagen, welches aber mit dem Absterben desZweiges aus der Familie kommt. Der jüngere, noch blühendeZweig besaß aber als Hauptgüter Feldberg, Gramm ertinund Helpte mit Zubehörungen, und die Geschichte dieserGüter vorläufig zu überblicken, ist von großer Bedeutung fürdie Geschichte der Familie.
Fkldlierg. Das Schloß Feldbcrg war einer der ältestenSitze der stargardischen Linie der v. Oertzen und ist gewiß dasälteste bekannte Stammhaus der jetzt noch stark blühenden so-genannten „helpter Linie" des Geschlechts. Dein Anscheinenach war Feldberg ursprünglich eine fürstliche Burg, welchemit den dazu gehörenden Gütern zu Burglehn ausgegebenwar. Ein sehr alter Besitz läßt sich für die v. Oertzen freilichnicht beweisen, aber doch sehr wahrscheinlich machen. In derAhnentafel auf dem Kircheustuhle zu Helpte wird gesagt, daßder älteste, dort aufgeführte Stammhalter Bernd v. Oertzen,der um das Jahr 1400 gelebt haben muß, „aus dem HauseFeldberg" seine Herkunft gehabt habe, und in der Urkundevom l. Nov. 1382 werden die Brüder: Nicolaus als zuKanten itz, in der Nähe von Feldberg, und Andreas zuNosenberg, als zu Feldberg gehörig, wohnend aufge-führt (vgl. I, S. 103 flgd.) Aus diesen Angaben läßt sichsicher schließen, daß diese v. örtzensche Linie schon früh Be-sitzungen in Feldberg und Umgegend gehabt habe. Der ur-kundliche Beweis dieses Besitzes läßt sich jedoch nur aus derZeit führen, als die v. Oertzen denselben veräußerten. Diealte adelige Familie von Feldberg, welche wahrscheinlichvon der Burg gleiches Namens ihren Namen hatte, besaß nochspät Antheile in Feldberg. Die Hauptmasse der feldberg-schen Güter war aber in der zweiten Hälfte des 15. Jahrh,in zwei Theile getheilt, deren einen die auch in der Markangesessene mächtige Familie v. Kerckow, den andern dieFamilie v. Oertzen besaß. Beide verkauften zu gleicher Zeitihren Besitz an die Riben auf Galenbek, ungefähr zu derselbenZeit, als diese den Besitz des Gutes Helpte auf Hermann v.Oertzen übertrugen.