114
Meklenburgische Linie.
der Bürgst ätte und den Teichen zu GarwensdorsflDXXXVs: es scheint damals also keine Ritterburg ans demGute Garwensdors mehr gestanden zu haben. Im I. 1442wird Bnrchard v. Oertzen noch genannt, als der schwerinerDompropst Johann Brnns der Wittwe des Claus Sperlingeinen Pfandbcsitz in Gr. Brütz und Kramonshagcn überließslXIs und der Herzog Heinrich ihm und Hans Stralendorf ansGaniehl und Heinrich d. Bülow auf Plüschow 10 Mark Bedeaus Nantrow und Madsow verpfändete fLXCIXs.
Mit Bestimmtheit tritt Bnrchard v. Oertzen noch am22. Aug. 1444 hervor, als die Brüder Waldemar und JohannMoltke ans Mulsow ihin, „dem Knappen Bnrchard v. Oertzenzu Clausdorf", 16 lüb. Mark Pacht ans dem Gute Hans-hagen im Kirchspiel Kröpclin verpfändeten sCEIf; diese For-derung übertrug Johann Moltke am 7. April 1466 auf Sivertv. Oertzen auf Noggow auf fernere 10 Jahre. Zuletzt er-scheint Bnrchard v. Oertzen am 22. Nov. 1446, als seinNeffe Hans, der damals auf der Pfarre zu Alt-Bukow wohnte,ihm und seinem Vetter Mathias v. Oertzen auf Kl. Tessin6 Scheffel Hafer, 3 Scheffel Roggen und 3 Scheffel GerstePacht aus einem Baucrhofe in Clausdorf verpfändetefCEVIs. Auch mag es um diese Zeit gewesen sein, daß einTheil von Clausdorf, welcher den v. Oertzen auf Gammelinund Wustrow gehörte, an die Overberg zu Steiuhagen ver-pfändet war, da Bnrchard v. Oertzen aus dem Hanse Gam-melin um das I. 1510 eine für 300 Mark verpfändete Pachtals sein väterliches Erbe in Anspruch nahm fCCCXIJIIstMan sieht ans allen diesen Vorgängen deutlich, daß Bnrchardv. Oertzen nach und nach in den alleinigen Besitz von Claus-dorf m. Z. kam, indem sein Vetter Heinrich im I. 1430 zuKahlenberg und sein Neffe Hans im I. 1446 zu Alt-Bukowwohnten und seine Neffen Reimar und Hans ihm Theile vonihren Erbgütern verpfändeten, so weit Nachrichten darüber er-halten sind; über andere Veräußerungen mögen die Nachrichtenverloren gegangen sein.
Wie lange Bnrchard v. Oertzen noch gelebt hat, ist nichtzu ermitteln; als am 7. April 1460 sein Pfandbesitz in Hans-