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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
Entstehung
Seite
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Hanö Roggow.

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Lippold v. Oertzen von dem Kloster Doberan pfandweise dieWassermühle zn Gr. Bölkow, welche seinem damaligen Wohn-sitze Gorow benachbart war sCCL1.XXXI>j; diese Mühle istjedoch während des v. örtzenschen Besitzes früh eingegangen.

Vom fürstlichen Hofe hielt sich Lippold v. Oertzen jetzt fern,da die Zeiten sehr nngünstig waren. Des Herzogs Heinrichzweite Gemahlin Helena war schon im I. 1521 gestorben nndder Herzog vermählte sich erst in seinem letzten Lebensjahrewieder. Um das Jahr 1530 gingen die Wogen der Refor-mation sehr hoch. Der Herzog Albrecht und seine schwäch-liche Gemahlin Anna fielen ganz zur papistischen Kirche zurückund ans Unternehmungen, welche der Herzog Heinrich nichtbilligen konnte. Daher ging auch kein Oertzen mit ans dendenkwürdigen Reichstag von 1530, und am 25. Ang. 1532entschuldigte sich Lippold v. Oertzen zu Gorow, daß er derAufforderung zum Türkenzuge nicht folgen könne, da er znsolchen Zügen „mit Pferden ungeschickt" sei. Am 18. Sept.1532 huldigte er zn Bützow als Lehnträger des Gutes Ra-vensberg mit den übrigen Vasallen des Bisthums Schwerindem jungen Stiftsadministrator Herzoge Magnns slXDI.XXXVj.

In dem letzten Zeiträume seines Lebens mußte Lippold v.Oertzen in wichtigen Angelegenheiten dem Herzoge Albrechtdienen, wenn auch seine Güter nicht in dessen Landestheilelagen. Schon am 13. Jan. 1533 lieh Lippold dem Herzoge1000 Gulden sCClDXXXVIj. Bald mußte jedoch Lippold v.Oertzen größere Anstrengungen für den Herzog Albrecht machen,als dieser den abenthencrlichen Kriegszug nach Dänemark un-ternahm. Der Herzog ließ sich durch eine trügerische Hoff-nung ans den dänischen Thron verleiten, thätigen Antheil ander Wiederherstellung des dänischen Königs Christian II. nndan der deshalb entstandenen sogenannten Grafenfehde zn neh-men. Dazu fehlte es ihm aber sowohl an der nöthigen Um-sicht, als vorzüglich an Geld nnd gehöriger Vorbereitung.Daher mußten ihm, nachdem die Landstände ausreichende Bei-hülfen abgelehnt hatten, die reichern Vasallen Geld leihen oderfür ihn bürgen. Am 1. Jan. 1535 lieh er z. B. von seinemBruder Herzog Heinrich die Summe von 12000 Goldgnlden,