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Meklenburgische Linie.
Bercnshagc», für die Priesterschaft der Nicolai-Kirche zu Wis-mar eine Schuld des Mailand Wulf vou der Lühe auf Vogel-fang des Betrages vou 2kl» Mark kubisch einzumahnensLE<MXIIj, und am 27. März I52N lieh er vou derselbenPriestcrschaft 15K Mark lübisch sUEtck.XIVj, vielleicht nachdemer die Schuld des Wulf v. d. Lühe eingetrieben hatte. Am25. Dec. 152k waren Lippold v. Oertzcn zu Berenshagen,Mathias v. Oertzen zu Wustrow, Jürgen Fiueke zu Gresse,Hardenack v. Bibow zu Wcstenbrüage und Eckhard v. Bibowzu Tützen Bürgen, als Jaspar Fiueke seine Tochter Marga-rethe ins Kloster Neukloster gab und aussteuerte sLEEI.XVj;wahrscheinlich waren die genannten Bürgen alle mit dem Aus-steller und mit einander verwandt. Am l. Aug. 1523 besie-gelten Jaspar und Lippold v. Oertzen die Union.
Im I. 152K starb Lippolds v. Oertzen älterer BruderJaspar und hinterließ nur einen Sohn Sivert, welcherbei seines Vaters Tode erst ein Jahr alt sein mochte und biszu seiner Volljährigkeit mit 18 Jahren unter Lippolds Vor-mundschaft stand, da dieser für ihn den Roßdienst leistete.Bei der großen Ausdehnung der Güter war die Last der Ge-schäfte gewiß bedeutend und Unannehmlichkeiten blieben auchnicht aus, wie er im I. 1529 mit seines Bruders Wittweund deren Kindern wegen des „Banwerks" in Streit gerathenwar sUEUUXXIXj.
Als der Herzog Albrecht von Mecklenburg am I I. Nov.152K seiner Gemahlin für ihr Ehegeld von 5KK0 Gulden Schloßund Vogtei Lübz mit gewissen, einzeln aufgeführten „unvcr-pfändcten Hebungen" aus dem Amte Lübz und den AemternErivitz, Goldberg und Vnkow verschrieb und gewisse Personenaus der Ritterschaft dieser Aemter anwies, wies er an sie ausdem Amte Bnkow „Lippold von Oertzen zum BerenShagenmit 5 Pferden."
Mit JasparS Tode trat in dem Gnterbcsitze keine Ver-änderung ein: Sivert folgte seinem Vater in dem Besitze vonRoggow mit den dazu gehörenden Gütern. In Lippolds Hansetrat aber dadurch eine Veränderung ein, daß er, vielleicht mitder Ablösung von Berenshage», bald nach seines Bruders Tode