Haus Roggow.
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am 6. Oct. 1513 „von wegen ihrer Mutter Erbe" belangen,sondern dies auch in Uebereinstimmung hiemit die v. örtzenscheAhnentafel bestätigt (vgl. unten).
Sivert II. muß im I. 1464 schon lange verheirathet ge-wesen sein; denn schon im I. 1467 traten seine beiden älternSöhne Hermann und Sivert als Burgen für den HerzogHeinrich ein sELIckj und schon im I. 1471 war sein ältesterSohn Hermann in mündigem Alter gestorben. Am1. April 1471 verschrieb sich nämlich der Herzog Heinrich„seinem Rathe Sivert v. Oertzen zu Roggow von seines seligen„Sohnes Hermann wegen" ans 88 rheinische Goldgulden,welche dieser dem Herzoge schuldig geblieben war sLEl^XV).Im I. 1479 wird auch ein dritter Sohn Hans genanntsl^XXXIXs.
Um diese Zeit trat für die Linie Roggow das bedeutsameEreigniß ein, daß die Güter des Hauses ClausdorfGarwcnsdorf an das Haus Roggow übergingen, in dessenBesitze sie fortan erscheinen; mochten die Güter auch stark ver-schuldet und zersplittert sein, so hoben sie sich durch die grö-ßere Macht des Hauses Roggow, welches theils in sich reicherwar, theils in den folgenden Zeiten sich durch reiche Heirathenstärkte, doch nach und nach bedeutend und bildeten einen wich-tigen Theil der v. örtzenschen Besitzungen. Hans v. Oertzen,der letzte des Hauses Clansdorf-Garwensdorf, hatte schon umdas Jahr 1474 seine Rechte an den altväterlichen Lehngüternan die Linie Roggow abgetreten und sich auf einen Bauerhofzu Neuendorf zurückgezogen. Schon im I. 1477 erscheintSiverts II. ältester Sohn, der „junge Sivert", als Besitzervon Clansdorf s(Xil,XXXVIs bis zum I. 1482. Hansv. Oertzen lebte zu Neuendorf zwar noch im I. 1493 sEEEIXj,wird aber bald daraus gestorben sein und seine Lehnrechte aufdie Linie Roggow vererbt haben.
In den letzten Jahren seines Lebens und mit dem selbst-ständigen Auftreten seiner Söhne zog sich Sivert II. mehr undmehr von dem öffentlichen Leben zurück und wird fast nur ineigenen Angelegenheiten genannt. Am 14. Nov. 1472 lieh erdem Knappen Hans v. Bibow auf Westenbrügge 169 lüb.