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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Meklenbmgische Linie.

Sprechzimmer (pariern") während der nächtlichen Messen biszum Tagesanbruch zu unterhalten. Was endlich von demGelde übrig bleiben würde, sollten die Testamentsvollstreckernach ihrem Ermessen unter die Armen vertheilen. Er stelltedie Urkunde über diese Bestimmungen am 4. März 1441,vielleicht dem Tage seiner Abreise, in Noggow ans jliXEVIIIs.

Von dieser Wallfahrt, welche neun Jahre dauerte,und daher sicher mit großen Leiden und Kämpfen verbundenwar, kehrte Sivert I. nicht wieder heim. Er starb am1. Julii 1449 im Gelobten Lande und ward ans demBerge Zion in dem Franziskaner- (Mindern Brüder- oderMinoriten-)Kloster daselbst begraben. Um seinen Wunsch,für den Fall seiner glücklichen Rückkehr in dein KlosterDoberan begraben zu werden, zu ehren, setzte man bei Er-neuerung des Leichensteins seines Großvaters Hermann U. imsüdlichen Seitenschiffe der Kirche zu Doberan (vgl. Jahr-bücher IX., S. 443) die Nachricht über Sivert's ungewöhn-lichen Tod mit auf diesen in einer Abbildung hier beigegebeneuLeichenstein. Die Inschrift lautet:

Äno. vm. m. ccc. IXXX lvl. -ö'. Hermanns.ve . orhen. srnnger . Ano . vm. in". cccc°. >XltX. i. kl', iulii. i t'ra. scä. ^. fiktiv". ve.ort;en . sexultus . in . möte. sxo . axuv.mior°.

( ^nno ckumini iUEELllXXXVI vtnil, Hei'mannus cks OrlöknsnmAöi'. Funo ckomiui IUELELXI.IX in üaleuckw Iulii (ckulii l)in leira sanota ollüt Likricku« cku 0l-t?<zn, supullus in monl«8^on spuck minciie8), d. i.:Im Jahre des Herrn 1449 am 1. Tage des Julii starb im Heiligen Lande Siegfried von Oertzenund ist begraben aus dem Berge Zion bei den Minoriten."Neben der Stelle, wo dieser Leichenstein liegt, stand einst gewißein Nebenaltar, an welchem die Seelenmessen für die Familievon Oertzen gelesen wurden, oder ein v. örtzen scher Fa-milienaltar. Hoch an der Wand hängt noch ein großes,ans Eichenholz geschnitztes und bemaltes von ortzenschcsWappen, welches vor dem ersten Bande dieser Familien-geschichte in Farbendruck abgebildet ist. Wahrscheinlich ward