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Meklenburgische Linie.
nachgewiesen werden kann, oder 2) alte selbstständigeLehen des Hauses Roggow, oder 3) neue Erwerbungendes Hauses Roggow in alter Zeit, so lange der Grundbesitzmehr stetig war, oder 4) angefallene Lehen nach demAussterben von alten Linien, oder 5) Pfandgüter in vorüber-gehendem Besitz in alter Zeit.
Die Güter der Linie Roggow waren in alter Zeit also:
1) das Stammlehn Roggow mit den alten Perti-nenzen Russow, Vorwerk, Wakendorf, Gerdeshagen,Gorow (mit der Feldmark des in neueren Zeiten angelegtenDorfes Clausdorf oder Neu-Clausdorf in der PfarreHansdorf bei Gorow);
2) alte selbstständige Lehen: Goldberg, Ravens-berg, Wendisch Zarfzow;
3) neue Erwerbungen in alter Zeit: Bolland,Neu-Karin, Kl. Tessin, Lehnkrng in Alt-Bukow, Antheilein Neuendorf und Hanshagen;
4) angefallene Lehen nach dem Aussterben von örtzen-scher Häuser: Clausdors (in der Pfarre Alt-Bukow) undGarwensdorf;
5) Pfandgüter in alter Zeit: Berenshagen, Zibühl,Hermanshagen, Tützen.
Nossolv. Das Dorf Russow, welches früher aus 9 Bauer-stellen und der Pfarre bestand, ist ein altes Lehn der Familievon Oertzen, zu dessen Kirche das alte von örtzensche Stamm-lehn Roggow seit alter Zeit eingepfarrt ist. Das Dorf Russowwar, so lange es der Familie von Oertzen gehörte, eine Perti-nenz des Lehnguteü Roggow. Die Geschichte des DorfesRussow ist in alter Zeit ziemlich dunkel, jedoch viel besprochen.Am 25. Julii 1308 verkaufte nämlich der Fürst Heinrich derLöwe von Meklenburg dem Heil. Geist-Hospitale zu Lübek dieDörfer Rakow, Russow und Alt-Bukow fXXXIVj unter derBedingung des Wiederkaufes. Man hat aus dieser Urkundegeschlossen, daß das Hospital zu Lübek die ganzen Dörfereigenthümlich gekauft habe; jedoch wird unter diesem Verkaufenur die Veräußerung gewisser landesherrlicher Hebungen aus