Sob — Söll
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Sobiejicrski, auf Sobiesieruie im Posen'schen, Wappen:Poray. sv. Ledebur II. 454)
Soliicwolski, auf Sobiewola in Preußen. W.: Poray.fv. Ledebur II. 455. III. 344.f
Sobitschowskq, Sobitschowsker, eine schles. Familie.sSpencr, hist. iusigu. 283. — Sinap I. 317. — Siebmacher I. 75.n. 15. — v. Mcding III. n. 786. — v. Ledebur II. 455. — v. H.)
's Sobocki, auf Sobola im Posen'schen. W.: Nalcncz.fv. Ledebur II. 455.)
Solwin, Jakob, kais. Hofrath, wurde 1766 geadelt.
fR. T. A. R.f
Sobolewski, auf Markow skcn in Ostpreußen. Wappen:Slepowron. sv- Ledebur II. 455 )
Sobolinski, genannt Wilkowski, auf Wilkau in Preußen.Wappen: Grzymala. fv. Ledebur II. 455. III. 344.1
ch Sobotku, Sebotke, Sabotke, noch 1639 im Lauenburg'-schen. Wappen: Kor ab. fv. Ledebur II. 455. III. 344.f
Jochachi. Im I. 1841 starb ein preuß. Hauptmann v. S.Wappen: Zagloba. fv. Ledebur II. 455-1
Jochurzynski, auf StraSzewo in Wcstpreußcn. Wappen:Zagloba. fv. Ledebur II. 455.)
Kocher, österreichisch. Friedrich v. S. war 1835 Hof-Kauzlist bei der k. k. obersten Justizstclle.
Sochodolski, S. v. Waltersdorf, in Oberschlesien,1716. Wappen: Pobog. fv. Ledebur II. 455.)st Soczeiiiski, im Ermlande. Wappen?fv. Ledebur II. 455.f
j- Joczinski, im Ermlande. Wappen: Korczak.fv. Ledebur II. 455. III. 344.f
1. Jode, vo», auch von der Kode», ein sehr angesehenes Patrizier-Geschlecht in Hannover, welches frühe daselbst und in Hild eS-heim erscheint. In der Brauerei des Hanns v. Sode zu Han-nover wurde 1526 das Bier, „Breihan" genannt, erfunden. Im12. Jahrh. soll die Familie das Salzwerk Soden bei Allendorfbesessen haben nnd 1666 soll Mauritius v. S. als Domprobstzu Hild es he im gestorben sein. Aus dieser Familie wurden am5. Okt. 1724 die Gebrüder Joh. Ludwig und August v. S. mitder Bcsugniß vom Kaiser in den Reichsadelstand erhoben, sichv. der Sode schreiben zu dürfen. Nach Ncbmann's Adelsarchiv,Manuskript, soll das Diplom keine neue Adclserthcilnng, sondernnur eine Bestätigung des Adels und Wappeuvermchrung enthalten.Später soll sich der Name Sode in Soden verwandelt haben,besonders nachdem ein Zweig sich nach dem Kurthume Mainzgewendet hatte. Joh. Hermann v. Sode, geb. 1633, gest. 1762,vermählt mit Anna v.d. Scheel, wurde kurmainz. Negierungs-Rath und Hofgcrichtsasscssor; sein Sohn Theodor v. Soden aufGl ei ding war Hauptmann, starb 1716 und war verehelicht mitMagdalena v. Mansbcrg. Der Sohn desselben, Heinrich Gabrielv. Soden, gest. 1761, markgräflich ansbach'scher Kammerherrund Major, vermählt mit Wilhclminc Charlotte v. Räuber,war der Vater des Julius v. Soden, welcher 1796 vom Pfälz.Reichsvikariat in den Grafenstand erhoben wurde. Ein jüngererBruder des Julius v. S. ist der Stammvater der v. Soden inWürttemberg, welche daselbst erlangt haben, sich Freiherren zuschreiben. Die Familie hat Bcsizthum in Württemberg und
Stammbuch des Adels in Deutschland. III.
Bayern, namentlich die Linie der Grafen v. Soden. Auch imBremeu'schen besizen die v. Sode das Rittergut Götzdorf.
fPfeffiugcr, Hist. des braunschweig-lüneburg. Hauses I. 568. — Cast,AdclSb. von Württemberg. — Motschmann, Erford. lit. cont. 233—44.— Lüdersen'« Sammlung. — v. Wolframitz, Coll., Mspt. in der wolfen-büttel'schcn Bibliothek II. 83. — v. Mcding III. n. 787. — TyroffIII. 184. — Rebmann, Adelsarchiv, Mspt. — v. dem Knesebeck. —Grote, hannöv. Wppb. — Die württ. Wappenbücher von L. Dorst undI.A. Tyroff. — Taschcnb. der frhrl. Häuser auf 1833 N. f. — Mecklenburg.Wappenbuch. — v. Hcfuer, würlt. Adel S. 4. T. 4. S. 12. T. 14; baycr.Adel S. 21. Taf. 16; preuß. Adel S. 65. T. 84; hannöv. Adel S. 27.T. 30. — v. Ledebur II. 455. — Frhrl- Taschcnb. v. 1857. — Kneschke,.deutsche Grafenhänscr. — K. G. Anton'S Gesch. der deutschen Landwirth-schast von den ältesten Zeiten bis Ende des 15. Jahrhunderts III. 535u. f. — Nachtrag zum neuen gencalog. Handb. von 1773. S. 102. —Neues frankfurt. genealog. Handb. 1780. — Siebmacker, VII. Suppl.Taf. 13. — Sicbcnkecs 1.80 u. f. — v. Lang 75. — Tyroff I. 4. Ausg..n. I. II. Tas. 164. — v. H.s
2. Kode, v. d. S., ein?hannöv. Patrizicrgeschlecht, dessen
Adel am 5. Okt. 1724 bestätigt u. erneuert wurde. S. Soden,
welche ohne Zweifel gleichen Stammes sind, wie das Wappen
schon zeigt, sv. Ledebur II. 455. — v. Hefner, Mecklenburg. AdelS. 13. T- 18. - Kneschke, Wappen II.)
Sodcmann, s. Sodenstern. Georg Bernhard v. S., königl.preuß. Major, starb am 22. Dez. 1783. Wappen?sv. Ledebur II. 455.s
Judenstern. Im Anfange des 18. Jahrhunderts ward derschweb. Amtmann S. in Pommern unter dem Namen v. S.in den schwed. Adelstand erhoben. Sein Vater war hannöv.Offizier, sv. dem Knesebeck. — Bagmihl III. Tas- XII. — Suea NikesVapenbok Tas. 46. j Die Familie theilt sich in zwei Linien: 1. Dieschwedische, die sich Sodenstjerna nennt, und 2. in diewestpreußische, die daselbst angesessen ist. fv. Ledebur II. 455.III. 344. - v. Hefner, Hess. Adel S. 26. T. 23. - Kneschke, Wapp. I.fSöder. Der Amtssekretär zu Oppeln und Ratibor, Jo-hann Kaspar S., wurde am 13. Okt. 1737 in den böhmischenRitterstaud erhoben. fM. v. M., Erg. 208. — v. H.s
j- Süden, Söjen, ein br em. Geschlecht, das bis um das Jahr1566 mit dem Erbfrohuenamt im Erzstift Bremen beliehen wurde,und das nach Einigen um das Jahr 1566, nach Andern im Jahre1664 ausgestorben sein soll. fMußhard 437. — v. Mcding I. n. 610.
— Lüdcrsen's Sammlung. — v. H.s
Jügiicr. Der Magistratsrath Karl S. zu Wien wurde am
21. Febr. 1866 mit „Edler von" in den Adclstand erhoben.
Söhlcnihal, Söhlen, ein adliches braunschweig. Geschlecht,
aus dem der am 5. Aug. 1767 zu Wien verstorbene R. Hofrath
Rudolf Kaöpar v. S. ein Jahr zuvor von Kaiser Josef I. in den
Reichsfreiherrustand erhoben wurde, sv. Zedlitz.) Es ist dieses
der Rudolf KaSpar Söhlen, Reichshofrath in Wien, welcher
1696 nebst seinem Bruder in den rittermäßigen Adelstand erhoben
wurde und den Beinamen v. Söhlenthal erhalten hat. Auch
Söhlen im Dänischen.sR.T.A.R. - v. Ledebur II. 455. III. 344. — Zedier XXXVIII. 340.
— M. v. M., Erg. 102. - Lüdcrsen's Samml. — v. H.)
Söjcn, s. Söden-
Söldcr v. Parckcnstcin, ein bei der tiroler Landmannschafteingetragenes Geschlecht, von dem man nichts Näheres anzugebenweiß. fv. Hcfuer, tiroler Adel S. 15. T. 18; Erg.Bd. S. 26. T. 11.)
Söldner ». Söldcnhofen, österreichisch. Josef S. v. S. war1835 k. k. Feldmarschalllieuteuaut.
1. Söll li. n. zu Aich- u. Hohnlierg. Der tiroler LandmannJoh. Baptist Amadäus S. v. u. zu A. u. H. wurde im I. 1751.
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