Sieg — Sig
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Eingetragen in die bayerische Adelsmatrikcl 1832. sv. Hefner,bayer. Adel S. 115. T. 141.1
Sicgroth, Siegrod, eine sehr alte sch lesische u. böhmische,auch in Polen und Schweden seßhafte Familie, welche im14. Jahrh. von Ungarn nach Polen und von da nach Schle-sien kam. sLuc«, schles. cur. Merkwürdig?. 184!». — Zedier XXXVII.S. tt02. — Gauhe I. 1715. I!. 1815. — Siuap I. 395-900. — Sieb-macher I. 71. n. 14. — v. Mediug I. n. 808. — Dithmar II. 73.sJoh. Georg Leopold S- auf Schlawickau wurde am 28. Febr.1686 in den Freihcrrnstand erhoben. Auch Konrad Gustav v. S.,k. schwed. Oberst, erhielt 1754 ein Reichsfrcihcrrndiplom. Diefrhrl. Linie soll erloschen sein. Uebrigens fängt dieses alte Ge-schlecht seine urkundliche Stammrcihe mit Kaspar v. S. aufSchlawikau 1556 an. sTaschcnb. der frhrl. Häuser auf 1849 u. f.— v. Ledebur II. 445. — v. Zedlitz. — R. T. A. R. — v. H.sSiegsstälten, s. Tschirsch.
's Sicgwcin, ein adl. frankfurter Patriziergeschlccht, dasmit Hanns S., welcher Sinnclc Humbracht zur Frau hatte,durch diese der Ganerbschaft zu Alten lim bürg einverleibt ward,im I. 1514 aber wieder erlosch. Rürnicr erwähnt beim zwölftenTurnier nebst mehreren andern Nürnberg. Geschlechtern auch die S.sHumbracht.s
SickicrMski. Wenzel v. S. wurde im Jahre 1783 in dengaliz. Grafenstand erhoben. HM. v. M. , Erg. 30. — v. Hemer,galiz. Adel S. 26. — v. Hst Wappen: Zadora.
Hictcltn, galiz. Adel; zu unterscheiden zwei Familien: 1. Mitdem Wappen Saß; 2. mit dem Wappen Korczak. sv. Hcfner,galiz. Adel S. 26. T. 36-1 Joh. Ritter v. S. 1835 ErzPriesterbeim Domkapitel zu Przemysl.
Jirtski v. Llilüc^. Joh. S. wurde im I. 1791 mit v. L. inden galiz. Adclstand erhoben. Auch in Westpreußen aufWentkau seßhaft, sv. Ledebur II. 446. — v. Hefucr, galiz. AdelS. 26. T. 29. — M. v. M., Erg. 450. - v. H.s
Sicmicnski v. Stawczyiui, galizisch; gegrast 1769. JosefGraf v. S. stand 1857 als Rittmeister beim 6. österr. Husaren-Regiment. sv. Hcfner, galiz. Adel S. 26. T. 30.»
Sicmiliski, Martin, Weihbischof von Gnescn, ist 1819 ge-adelt worden. sPrcuß. Wappb. IV. 63. — v. Ledebur II. 446.jSicmimitkowstn, im Posen'schcn seßhaft. W.: Jastrzcmbiec.sv. Ledebur II. 446. s
Iicmirlnvski, ei» Beiname der Familie Koß.sv. Ledebur II. 446g
Sicinawski, im Posen'schcn scßhhaft. W.: Leliwa.sv. Ledebur II. 446. III. 349; unter Sz.s
Iiciikicwic^, wahrscheinlich kroatisch. Alerander Ritter v. S.stand 1857 als Obcrlientcnant beim 23. österr. Inf. Regiment.
Sicnriginowski, I., galiz. Gutsbesizcr, darf sich des früherbestätigten altpoln. Adels bedienen. sA. A. Zeit. v. 1855.sjSicracki, im Bütow'schcn. Wappen: Ostoja.sv. Ledebur II. 446. s
Iicrakowski. Es sind drei Familien zu unterscheiden:
I. Mit dem Wappen Prawdzic; kommt nur in dem prcuß.Major v. S. beim 1. Bataillon des 22. Landwehrregimcnts vor.
sv. Ledebur II. 446.»
II. Mit dem Wappen Ogonczyk. Dieses Geschlecht istein altes vornehmes polnisches, welches ansehnliche Güter inWestpreußcn und Polen bcsizt. Im I. 1775 wurde der
Stammbuch des Adels in Deutschland. III.
Erzbischof Wenzel Hierouimus zu Lemberg und sein Zweig in
den Grafcnstand erhoben n. solches 1776 von Preußen bestätigt.
sv. Ledebur II. 446. — Preuß. Wppb. I. 100. — v. Hefner, preuß.Adel S. 27. T. 31; galiz. Adel S. 26. T. 29.»
III. Mit dem Wappen Dolenga.sv. Hesuer, galiz. Adel S- 27. T. 29. — v. H.s
Sicroszcwski, auf CicSle im Großherzogthum Posen. W.:Nabram. sv. Ledebur II. 446.sj
Siersdorf, s. Sicgersdorf.
Sicrsdorpf, SierStorpf, eigentlich Franken - Dierstorf,eine aus dem Kölnischen stammende Familie, welche in TheodorFranken, Prokanzlcr und Siudikuö der Stadt Köln, dessenVater Franz F., Hamacher aus Dierstorf bei Köln, war, am19. August 1637 den Adel mit v. Dierstorf erlangte, welcheStandescrhöhung K. Leopold im I. 1766 bestätigte, nach Fahneerst erthcilte. Am 22. Nov. 1736 wurde der hildcsheim'scheKanzler Kaöpar F. v. Sierstorf und Johann Dietrich v. F. -Dierstorf in den Freiherrnstand erhoben. Die Linie des Lcz-teren starb am 11. Mai 1836 in Köln aus. Die Söhne desElfteren stifteten die schles. und braun schweig. Zweige. Am15. Okt. 1786 ward der prenß. Kammcrherr Heinrich KasparFrhr. v. Sierstorf in den prenß. Grafenstand erhoben. Am15. Okt. 1846 erlangte der herzoglich Praunschw eig'sche Ober-Jägermeister Frhr. v. Sierstorf auf Driburg die preuß.Grafenwürdc, nach dem Rechte der Erstgeburt vercrblich.
sv. Zedlitz. — R. T. A. R. — v. dem Knesebeck. — Taschenb. dergrast. Häuser auf 1837 u. f. — Jahrb. des deutschen Adels für 1348. —Fahne, woselbst ein Stammbaum befindlich ist. — v. Ledebur I. 225.II. 446. III. 254. — Bernd 6XIV. 227. — Preuß. Wppb. II. I. —v- Hefner, preuß. Adel S. 27. T. 31. S. 65. — Grote, hannöv. Wppb.
— Schles. Wppb. — Kneschke, deutsche Grafcnhäuscr.s
SicrMtowski, in Preußen angesessen. W.: Dombrowa.
sv. Ledebur II. 447.s
Zirvcrs, eine adliche esthländ. Familie, aus welcher der dama-lige Kammerjunkcr des Großfürsten von Nußland, Karl v. S.,am 26. Mai 1745 vom sächs. Neichsvikariat in den Freihcrrn-stand und 1758 in den Rcichsgrafcnstand erhoben wurde.
sBüsching, Gesch. der evaug.luther. Gemeinde in Rußland I. <64. —Fortges. neue gcnealog. histor. Nachr. Th. 162. S. 418. — Siebmacher,Suppl. X. 3. — Kneschke, deutsche Grafcnhäuserst
Iicmicrski, im Großherzoglhum Posen. W.: Ogonczyk.sv. Ledebur II. 447.s
Sigcl, Karl Friedrich, Rittmeister, erlangte 1867 den Würt-temberg. Adclstand. Seine Gattin war eine geb. v. Blücher.Er hinterließ zwei Söhne, sv. Hefner, württ. Adel S. 18. T. 24. —Cast, Adelsb. von Württemberg. — Archiv für Gesch., Genealogie undDipl. 83. — Die württ. Wappcnbücher von L. Dorst u. I. A. Tyroff.
— Kneschke, Wappen I.s
Sigcnih v. Jigenbiirg. Der Hauptmann und Kommandant derGarnisonsartillerie zu Mechelu, Martin Friedrich S., wurde imJahre 1778 mit obigem Beinamen geadelt.sM. v. M., Erg. 451. - v. H.s
Sigcrt v. Si'gcrtstcin. Der Arzt Thomas S. wurde im Jahre1791 mit obigem Beinamen in den galiz. Adelstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 451. — v. H. — v. Hefner, galiz. Adel S. 27.Taf. 29. s
Sigk. Die Brüder Josef u. Anton S. wurden am 17. Juni1736 in den böhm. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg- 45l. — v- H.s
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