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Sichert », Sichartshoff (Sichcrlshoscn). Am 4. April 1734 istJoh. Friedrich S. zu Nürnberg von Kaiser Karl VI. mit demBeinamen v. Sichartshoff in den Adclstand erhoben worden.Sein Sohn war Justus Jakob S. v. S. Derselbe hatte zweiSohne, Friedrich Jakob und Joh. Andreas Justus S. v. S-
Schon am 22. Dez. 1636 ward ein älterer Joh. Fricdr. S.zu Nürnberg mit v. Sichartshoff von Kaiser Leopold geadelt.
Im I. 1750 ward Johann Jakob S. z» Rovoredo vomKaiser mit v. Sichartshoff in den Adclstand erhoben.
Am 31. Juli 1790 ward der Licut. Andreas Gottfried S.in Sachsen unter dem Neichsvikariat geadelt.
so. dem Knesebeck. — v. Lang 548. — Grote, Hanno». Wppb. —v. Ledebur II. 444. III. 344. — v. Hefner, scichs. Adel S. 48. Taf. 55;daher. Adel S >15. Taf. 141; Hanno». Adel S. 26. T 36. — Sachs.Wappenb. V. 88. 89. — Kncschke, Wappen t. — M. ». M.. Erg. 456.
— Siebmacher III. 75. V. 322. n. 7. Suppl. VII. >5. — Bayer. Wppbst
Iichcllnirg, s. Garapich.
-s Sichclstcin, ei» altes, längst ausgestorbenes Geschlecht, dasnur noch im ersten Zchcnd des 12. Jahrhunderts vorkommt.(Falken 's Hist. Corb. diplom. p. ll5. tl7. — Zedier XXXVII. 893.
- v. H.f
Sichern«. Der Stadtrichter w. Joh. Ncpomuk Georg S. zuSt. Veit in Unterkäruthen wurde im I. 1788 in den Nittcr-stand erhoben. sM. v. M. 145. — v. Hst
1. Sicherer- Der Landwaibel und älteste Oberbcamte deskais. Landgerichts in Schwaben, Johann Philipp S., erhielt vonK. Karl VI. am 19. Juli 1735 ein Adclsdiplom.
sv. Lang 548. — ». Hefncr, daher- Adel S- l l5. T. I4l. — v. H.
- M. v. M-, Erg. 456-s
2. Sicherer. Der Reichsagent Heinrich Theodor S. wurde imJahre 1805 in den Reichsadelstand erhoben.
M. v. M., Erg. 456. - v H.f
Sichlern, Josef Kajetan Anton, Hofrath, und seinen BrüdernAnton Hugo, Joh. Ncpomuk und Heinrich Anton ward der ihremVater, dem Regicrungsdirektor und Kreisgesandten Kristvf AntonS. zu Augsburg, vom Fürsten v- Schwarzenberg am7. April 1770 crthciltcn Adel unterm 5. Mai 1822 vom Königvon Bayern anerkannt und bestätigt. )Ncggs. Vl. v. 1822. Nr. 36
— v. Hefncr, daher. Adel S- Il5. T. 141.)
ch Sichler, Sichtern. Dieses im Branden bürg'scheu, be-sonders in der Zau che begütert gewesene Geschlecht ist am 14. Febr.1734 mit dem preuß. Stabskapitän v. S. ausgestorben,sv. Ledebur II. 444.)
Sicktski, in Wcstpreußen seßhaft. Siehe GrzouSki.sv. Ledebur II. 444. III. 344) Wappen: Drzewica.
Sicinski, auf Ciesliu im Großherzogthum Posen,sv. Ledebur II. 444.s
Sick, Hauptmann, wurde am 10. April 1855 in den Würt-temberg. erblichen Adclstand erhoben,sv. Hefncr, württ. Adel S- 18. T. 24; Erg-Bd. S. 46.)
Sickiligen, eine aus Schwaben stammende rheinländischefrciherrl. und gräfl. Familie in Böhmen, welche die dem be-rühmten Franz v. S. schon von K. Karl V. zugedachte gräflicheWürde erst im I. 1773 in seinem Nachkommen, dem FrciherrnKarl Anton v. S., und noch später durch die Freiherren Kasimirund Ferdinand v. S. im I. 1790 erhielt. Der Stammsiz diesesfreisinnigen Ritters war Sickenheim, Sickenburg; das Schloß,worin er den berühmten Ulrich v. Hutten (da er nirgends sicher
war) zwei Jahre erhielt, hieß Ebernburg. Sie besaßen auchGüter zu NüdcSheim und die Herrschaft Sauerburg (jcztdenen v. Necum) im Nassau'schcn. Diese Linie ist mit demGrafen Franz v. S. 1834 erloschen. Er starb in tiefster Armuthauf einem Hofe zu Sauer thal; einige Jahre später sczte ihmein Unbekannter ein einfaches Denkmal auf dem Friedhofe daselbstmit der Inschrift: „Franz v. Sickingen, Rcichsgraf, seinesStammes der Lczte. Er starb im Elende." sO. S. — Bucclinistcmmat. IV. — Humbracht I. Tab. 76. 74. — Spangcnbcrg, AdclSsp.II. 44. — Gauhc I. I7l6-I3. II. 1677—79. — Zedier XXXVII. 938.
— Salver 639 -41. 643. 644. 664. 696. 698. 764. 7l6. 7l9. 733. —Siebmacher I. 122. u. 1. — Scifert's Ahnentafeln n. 37. — v. HatlsteinI. 538. — Albini, Hist. der Gr. v. Werthern 69. — v. Mcding II.n. 837 u. f. — N. gcncal. Hdb. v. 1777. S. 154—59. 1778. S. 193-96.
— Allgem. gcneal. Hdb. I. 815—17. — Gcncal. Taschenb. für 1826.S. II2u. f.f Der Frhr. Fcrd. Herm. v. S.-Hoheuburg wurdeim I. 1706 in den ReichSfreiherrnstand erhoben. sM- v. M., Erg.S. 16t. — v. Ledebur II. 444. — v. Hefner, preuß. Adel S- 27.T 31. — Kncschke, deutsche Grafcnhänscr. — v. H.)
Sidau, Sehdau, Sydau, ein obersächs. Geschlecht.fA lbi ni, Hist. der Gr. ». Werthcrn 69. — Mcnckcn S. R. G. III.p. 1975. — v. Mcding III. n. 778. — v. H.)
Jidniitsch. Diese Grafen besaßen mehrere Güter, Gülten,Zehnten und Bergrechte in Steh ermark und erhielten darumam 9. April 1647 die st eher. Landmanuschast.
(Schmutz IV. 2. — v. H.)
Zidonienburg oder -bcrg, f. Pictsch.
Zidorowic), galizi sch. Paul v. S. war 1335 k. k. österr.Landrath zu Stanislawow.
Sidow, s. Sydow.
Iicbcl. Der Professor Dr. H. C. L. v. S. zu Münchenwurde 1357 für sich und seine Nachkommen in die Adelsklasse derMatrikel eingetragen. (A. A. Zeit., Dez. 1857.) Ist einerleimit Sybel.
-s Sicliclebcii, Sebclcben, Siebelcuben, Siebenleybin, Scbe-leibcn, Sybeleben, Siebelöbcn, ein thüring. Geschlecht, dem dasnahe bei Gotha gelegene Dorf, »'gleichen ein Gut zu Friemarund in Günthcrsleben ein Weingarten, den Dietrich v. S.im I. 1383 dem Kloster Georgenthal überlassen hat, gehörte.Sie waren gleichcn'schc Vasallen. Ein Hciur. Setzcphant v. S.stiftete im I. 1251 mit Konrad de Lina das Nonnenkloster zumhl. Kreuz vor Gotha. Da nach dem Probst Joh. de Sebelebenzu Arnstadt keiner weiter in Urkunden vorkommt, so scheint dasGeschlecht mit diesem ausgestorben zu sein.
iGlcichenstein hat n. 75 das Wappen u. ein Stammregister von 1174bis 1377, welches aber aus den nachbcnannten Schriften ziemlich ver-mehrt werden konnte. — Sagittari Hist. Gothana p. 394. — TentzcliiSupplem. Hist. Goch. p. 199. 264. - Thuringia sacra p. 371. — v. H.
— Jovii Chron. Schwarzb. p. 251 er edit. Schocttg- et Kreysig. T. I.Ebenderselbe, Diplomat. II. 478. — Zedier XXXVIr I6l4. Xb>. 531,welcher aber irrig 2 verschiedene aus einem einzigen Geschlecht macht.)
Iicdtlcgg, ein schles. Geschlecht, das aus dem Elsaß stammt,sich v. Siebeln u. Sicbelegg, Herr in Reifen au nannte,auS welchem Geschlecht- Joh. Mathias als Oberst in kais. Dienstenstand. Seine Nachkommen wendeten sich in der Mitte des 17. Jahr-hunderts nach Schlesien, wo sie Merzdorf erwarben. fSinap II.S. 1668. — Gauhe I. 17l3. - Zedier XXXVII. 978.) Der schle-sische GutSbesizer Joh. Mathias v. S. wurde am 7. April 1725in den böhm. Ritterstand erhoben und am 17. Juni präsentirt.sM. v. M-, Erg. 268. — v. Ledebur II. 444. — v. H.) Da durch