Scor — Seb
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Scoria», Robert, aus Brabant, wurde 1723 geadelt.IN. T. A, R.s
Scorler, Dr. Peter, zu Görlitz, wurde am 25. Nov. 1561von K. Ferdinand in den Adelstand erhoben. Wappen?sv. Ledebur II. 136.)
Scott. Ein v. S. kommt von 1783 bis 1823 als Kommandantzu Spandau vor. Aus Schottland stammend,sv. Ledebur II. 430. — v. Zedlitz.j
Scotti v. Cmiipo stell». Der Doktor der Arzncigelehrtheit undProfessor der Botanik, Josef S. zu Prag, auö italicn. Adelstammend, wurde im I. 1759 wegen Anlegung eines botanischenGartens auf eigene Kosten, wegen der Direktion der Maulbeerbaum-Plantagen und mehrerer großen Verdienste um den Staat unterdem Namen S. Edler v. C. in den alten erbländ. Ritterstanderhoben. sM. v. M. 145. — v. HI Der Frhr. Felix v. S.ohne Beinamen und Graf S.-Galler ati, im österr. Kriegs-und Hofdicnste, mögen wol zu diesem Geschlechte gehören.
Lcovnib de ia Aastidc, wahrscheinlich aus den ehcmal. österr.Niederlanden. Frhr. Franz Friedrich S. de Ia B. befand sich1835 unter den k. k. österr. unangestcllteu Generalfcldwachtmeistern.Icropellili, s. Schrapla.
Lcrct», Sscreta, Ssctnovskh, oder Schotnovsky >>. Javorziez, einvornehmer Adel aus Prag, der nebst andern frhrl. Rechten auchdieses, Münzen zu schlagen, hatte. Er kommt zuerst unter KaiserRudolf II. im Anfange des 17. Jahrhunderts vor.sZcdler XXXVI. 709—12. - v. H.s
Scriba. Am 26. März 1793 wurde der hannöv. Haupt-mann Joh. Philipp Ludolf S. durch den Kaiser in den Adclstanderhoben, sv. d. Knesebecks Die Familie hieß vor der ReformationSchreiber, stammt aus dem westfäl. Städtchen Medebach, indessen Filialorte Bergen sie im 15. Jahrh. Besizungen hatte.Sie theilt sich in drei Linien, in die hessische, die haunöver'scheu- die waldeck'sche. Die mittlere führt den Beinamen v. Löwen-feld um deshalb, weil Maria Karolina, die Tochter des Ober-Amtmanns Gerhard Werner S., bei ihrer Verheurathung mitdem damaligen Frciherrn, nachherigcn Grafen Ludwig Ernst Hein-rich v- Schlitz, gen. v. Görtz-Wrisberg, unter dem Namenv. Löwen fcld in den Reichsadelstand erhoben wurde, welchessich auf alle Nachkommen des M. Heinrich S., der seinen Namenzuerst latinisirte, erstreckt haben soll. sH. F. Scriba, gen. biograph.Uebersicht der Familie Scriba. Darmstadt, 1824. 20Bg. 4.s Von demAdel machten nicht alle Mitglieder der Familie und auch nicht dergroßhcrzogl. Hess. geh. Staatsrath Joh. Georg S. Gebrauch (?!).Georg S. baute das Städtchen Oumida in Nordamerika.
sGrote, hannöv. Wppb. ?. 2. ^ v. Ledebur II. 430. — Kncschke,Wappen II. — v. Hefner, hannöv. Adel S. 26. T. 30. j
Scrinzi v. Moiitccroce. Der Advokat Dr. I. S. in Trieftwurde 1858 von Oesterreich mit dem Beinamen v. M. in denrittermäßigcn Adelstaud erhoben. sA. A. Zeit. v. 1858.s
Scrivcr, Jakob, herzoglich Holstein. Kammerassessor, wurde1750 geadelt, fv. Ledebur II. 431. III. 343. - R. T. A. R.sScultclns, s. Löwenheimb; Unfried.
Scultcty, ungarisch. Stefan v- S. war 1835 Registratorbei der ungar. Statthaltern in Ofen-
Scherst» v. Tcmcriii, Kommandeur des St. Stefansordens w.,wurde im I. 1811 in den Grafenstaud erhoben.sM. v. M. 30. — v. H.s
Stammbuch des Adels in Deutschland. III.
-s Zczuplinski, eine in Preußen seßhaft gewesene Familie,sv. Ledebur II. 431. III. 343.s Wappen: Nowina.
1 Sdaskc, Sdaßkcr, ein 1639 in Pommern seßhaftes Ge-schlecht. Wappen? sv. Ledebur II. 431.s
Sdcchno v. Sambach, aus den kaiserl. Erblanden, erhielt 1622ein Grafcndiplom. sR. T. A. R.sZdetiil, s. Zdetiu.
1 Sdmicii, ein vormal. Geschlecht der Freien in Pommern.sMicralius, Anlig. Pomer. 6. B. 377. — Siebmachcr V. 160. n. 12.
— v. Ledebur II. 431. III. 343. — v. H.s
Schänitz, s. Stecher.
Zellas, s- Schmiles.
Sebastian! ». Tzastalowitz. Der Kasscoffizier des präg er Zal-Amtes, Alois S., wurde im I. 1810 mit obigem Beinamen ge-adelt. sM. v. M., Erg. 447. — v. H.s
Sebastianskis. Der Stadtrathsverwandte Franz S. zu Ol-mütz wurde wegen seiner Verdienste bei der Belagerung dieserFestung iiu I. 1758 geadelt. sM. v. M. 263. — v. H.s
1 Jebcn, Scbin, Sebyn, eine im Stifte Briren seßhafteFamilie, deren Stammschloß gleichen Namens zwei Meilen vonBriren gelegen und die im I. 1465 ausgestorben ist.
sBucelini stemmat. IV. — Schöttcheu's dipl- Nack!. I. 121 u. ff. —Zedier XXXVI. 827. - v. H.s
Scbcnarz v. Hcrrcnscls. Der Trauksteuereinuchmer Joh. AntonS. wurde am 25. Mai 1737 präsentirt und mit v. H. geadelt.sM. v. M., Erg. 448. — v. H.s
Icbcö, wahrscheinlich ungarisch. Heinrich v. S. stand 1857als Untcrlieutenaut im 39. österr. Inf. Regiment.
Sebmithal, f. Mum elter.
Scbcs, ungarisch. Ladislaus v. S. war 1835 k. k. österr.Major und Premierwachtmeister bei der ungar. adlichen Leibgardezu Wien.
Scbest v. Mlstirflilva, siebeubürgisch. Stefan S. v. B.war 1835 Vicekönigsrichter des udvarhelycr Stuhls.
Scbin, f. Seben.
Icbisch, Säbisch, ein altes, ehedem Mehlmaus genanntessc hlesischeS Geschlecht, das zu den Patriziern in Breslau ge-hörte und im Anfange des 17. Jahrhunderts geadelt wurde. DieFamilie verbreitete sich auch nach Hannover,sv. dem Knesebeck. — Sinap I. 864. 11.939. — Lucä, fchlcs. Merkw.
— Europ. Fama 8. Th. — Zedier XXXVI. 832 u. f. — LüdersensSammlung. — Siebmacher IV. 174. n. 2. — v. H.s
Jebottciiborf, Sebottendorff, Seibottcudorff, Zybottendorff,Seiteudorff, Setindorf, ein altes schles. Geschlecht, das auch inSachsen, Preußen, Polen und Böhmen begütert ist.sSinap I. 865. II. 990. — Siebmacher I. 70. n. 4 u. f. V. 74. n. 1.
— v. Meding III. n. 767. — Zedier XXXVI. 840-44. — v. Zedlitz.
— v. Ledebur II. 431. — Frhrl. Taschcnb. v. 1857. — v. Hcfner,preuß. Adel S. 64. T. 82. - v. H.s
Scbregondi, österr.-italienisch. Josef Edler v. S. war1835 Delegat bei der k. k. österr. Delegation zu Mantua.
s-Scbriach, Söbriach, eine alte, theils adliche, theils freiherr-liche Familie in Kraiu und Steher mark, welche die GüterEinöd u. Schalleck besaß, und vom I. 1301 an bekannt ist.
sBucelini stemmat. III. — Valvasor, Ehre dcS Herzogth. Kraiu. —Zedier XXXVI. 845. — Gauhe I. 1723. — Schmutz IV. 19. — v. H.sSebiisiiili, Kristof, böhm. Kanzler, wurde 1590 in den Frei-
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