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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schwar

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Schwartzcnharn, eine schlcs. Familie, die auch schon zu Hein-rich des Voglers Zeiten vorkommt. Sie soll aus Rhätien nachGraubündten und von da sich nach Schlesien gewendethaben. In Graubündten ist das Geschlecht erloschen. Esscheint, daß ihre Güter und namentlich Schwarzcnhorn an diev. Schmidt am Stein im Kanton Schaphausen gekommensind, welche den Namen dem ihrigen beifügten. Siehe Schmidtv. Schwarzcnhorn.sSinap I. 839. — Gauhe I. 1659. — Zedlcr XXXV. 1990. — v. H .s

Schwartzcnstai» zu Engllmrg, auf Norckhaw gesessen, einbayer, Geschlecht, das W. Hund, 11.283—96, von 1366—1585aufführt. sSiebmacher I. 77. n. 6. — v. H .s

Schwartzcnmolff, eine alte böhmische Familie.sRedel's sehensw. Prag 127. — Zedier XXXV. 1992. — v. H .s

Ichwartzcr, Schwarzer, im ehemal. Schwedisch-Pommernseßhaft; schwcd. Adel. sv. Ledebur III. 342.j

Schwartzliopf. I. Ein braunschweiger Patriziergeschlecht,welches im getheilten Schilde oben fünfmal schräggetheilt, unten einMohrenhaupt führt.

sGrote, hannöv. Wppb. ?. 4. — v. Ledebur II. 423. n. II des Art.— Kneschke, Wappen lll.s

II. s Am 29. Juni 1792 wurde der geheime KanzleisekretärJoachim Schwartzkoph —Schwarzkopf — im Braunschweig'-schen durch das Neichsvikariat geadelt; er starb am 1. Juli 1866ohne Nachkommen, so. d. Knesebeck. — v. Hefner, sächs. Adel S. 47.Taf. 54; hannöv. Adel S. 26. T. 29. — Sächs. Wappenb. VI. 95. —v. Beust, sächs. Staatsanz. Heft I.j

III. Am 25. April 1798 erhielt der bayer. Appellations -Gerichtsrath Benedikt Friedrich S., ein Sohn des hannöver'schcnAmtmanns zu Ratzeburg und Vetter des vorstehenden Joachimv. S., von K. Franz II. ein Adelsdiplom. Das Wappen ist demoben beschriebenen ganz gleich, nur mit Veränderung der s. Farbein Gold. v. Lang 342. — Bayer. Wppb. VIII. 67. — v. Hcfner,bayer. Adel S. 114. T. 140; sächs. Adel S. 47 .s

IV. In Frankfurt a/M. ist seit 1796 ein Ast des Ge-schlechts unter III. mit denselben Wappenbildcrn — jedoch in denFarben wieder etwas verändert — eingebürgert- so. Hefner,frankf. Adel S. 9.j Die v. Tuch er in Nürnberg führen einganz ähnliches Wappen.

s Schwartzkopff, ein sehr altes adliches Geschlecht in der Alt-Mark, das um das I. 919 schon vorkommt und 1696 erloschenist- Es führte einen schrägrechts getheilten Schild und war seß-haft zu Bindfeld, Wolle nrade 1447, Unnglingen, zuStendal 1466, Schönebeck, sv. Ledebur II. 423. n. I. des Art.^ v. H. — Enzelin, altmärk. Chronik von Orten. — Zedier XXXV.S. 2002.s

Ichwarhkappen, Schwartzkopf, ein braunschwcig. Geschlecht,welches vorher Schwarzkopf hieß. Im I. 1687 erhielten dieSöhne des fürstlich braunschweig-wolfenbüttel'schen Kanz-lers Dr. Joh. Schwarzkopf, Konrad Schwarzkopf, und derfürstlich braunschwcig-wolfenbüttcl'sche geh. Kammcrrath Joh.Georg Schwarzkopf, vom Kaiser die Bestätigung ihres Adelsmit v. Schwartzkoppcn. Der Vater des Kanzlers war derSindikuö Hermann Schwarz köpf zu Bockenem im Hildes -heim'schcn. Des Konrad v. S. Nachkommenschaft ist erloschen.

Johann Georg v. S. ist der Stifter der rottorf'schen und derwahlberg. Linie der Familie v. S. sv. dem Knesebeck. - Grote,hannöv. Wppb. L. 5.j Das Wappen dieser Familie ist ein schwarzesFallgitter von 2 Stangen u. 2 Querstangen in S. so. Meding II.n. 820. — Siebmacher l. 174. V. 144. n. 12. — v. Ledebur II. 423. —v. Hefncr, Hess. Adel S. 25. Taf. 28; hannöv. Adel S. 26. Taf. 29. —Kneschke, Wappen III. — Lüdersen'« Samml. — v. H.s

1. Schwarz. Kommen in der Schweiz 14 Familien vor ineben so viel Kantonen, wo sie größtcnthcils zu den regiments-fähigen Geschlechtern gehörten; bei weitem die meisten sind ausge-storben. v. Zedlitz führt dieselben in seinem Adelslcrikon kurz aufnach Leu, schweiz. Lex. XVI.

2. Schwarz, Georg Gottlieb, Tuchhändlcr zu Bautzen,wurde vom König von Bayern am 22. Sept. 1814 geadelt undsolches 1815 vom König von Sachsen anerkannt.

sv. Hcfner, sächs. Adel S. 47. T. 54. — Sächs. Wppb. VI. 94.j

3. Schwarz, Franz, kais. österr. Hofrath, wurde 1829 inden rittermäßigen Adelstand erhoben. sE. S.j

4. Schwarz, Th., kais. österr. Major, wurde 1845 geadelt.

sM. S.j

5. Schwarz, Dr. W., Kanzlcidirektor des k. k. österr. General-Konsulats in Paris, Ritter der eis. Krone, wurde 1861 in denNitterstand erhoben. sA. A. Zeit., Febr. 1861.j

6. Schwarz aus Artclshofc» rc- Der bayer. Handelsappellations-Gerichtsassessor und Großhändler Benedikt S. zu Nürnberg erhieltam 36. Nov. 1816 ein Adelsdiplom, sv. Hefner, bayer. Adel S. 114.T. 140. — v. Lang 141. — v. HI

7. Schwarz v. Nauffcnlicrg. Der Hauptmann der Deutschmeister-Infanterie, Joh. S., wurde im I. 1813 mit v. R. geadelt.

sM. v. M. 262. — v. H.j

8. Schwarz v. llothculiurg , in Schwaben, von denen ZedlerXXXV. 1897, sagt, daß sie zweierlei gewesen und unter denneueren Adel zu zälen wären, sv. H.j

9. Schwarz v. Ichmarzsäuln. Der Oberstlieut. Elias S- wurdewegen 35jähriger Dienste im 1.1764 mit v. Schwarzsäuln geadelt.

sM. v. M. 262. — v. H.s

16. Schwarz v. Schwarzwaid. Der k. k. Rath w. Jgnaz Dom.S. wurde im I. 1818 mit „Edler v. Schwarzwald" geadelt.

sM. v. M. 262. - v. H-j

11. Schwarz v. Sonuciiwaid. Der kais. österr. HauptmannAndreas S. wurde 1827 mit v. Sonnenwald geadelt. sM.S.j

12. Schwarz v. Wcisscnliurg. Der Stadtrichter zu Hradisch,Joh. Franz S-, wurde im I. 1773 mit v- W. geadelt.

sM. v. M., Erg. 206. — v. H.j

13. Schwarz v. Mudshcii». Der Hauptmann Joh. Erl). S.wurde wegen 42jährigcr Dienste im I. 1765 mit v. W. geadelt.

sM. v. M. 262. - v. H.j

1. si Ichwarzach, ein altes schwäbisches, im 13ten n. 14tenJahrhundert blühendes Geschlecht, dessen Burg im O.A. Saulgaulag. sGriesinger 1256. 1448.j

2. Schwarzach zu Wagenhauscn, ein rheinländ. Geschlecht.Karl Josef Frhr. v. S. wurde von K. Karl VII. im I. 1742 mitKarl'ö d. Gr. Schwert zum Ritter geschlagen.

sRanft's Gencal. III. 1074. — Zedier XXXV. 1953. - v. HattsteinI. 536 u. f. III- Suppl. 136 u. f. - Neues gcneal. Hdb. 1778. S. 186.

— Siebmachcr I. 202. n. 12. V. 180. n. 9. — v. Meding II. n. 814.

- v. H.j

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