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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schlvai — Schwan

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's Schwaigern, Schweigern, ein schon 1100 vorkommendes nndum 1576 erloschenes, im vormaligen frank. Nitterkanton Baunachbegütert gewesenes Geschlecht sBiedermaun, Bauuach Tab. 255 — 57.

— Siebmacher ll. 74. — v. Mcding III. u. 757. — Salver 216. 2l7.2l9. — v. H.s

1- Zchwainingeil, Schwaningcu, Schweiuingcn, ein fränki-sches, dem ehemaligen Ritterkanton Altmühl einverleibtes Ge-schlecht, welches 1281 in einer Urkunde vorkommt und in derzweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erloschen ist.

sBiedermann, Altm. Tab. 244. — Stieber's Register zu den bieder-niann'schen Tabellen, im Vorbericht. — v. H.>

Schwalb v. Virsig, ein adl. Geschlecht in der Niederlausitz.Bartholomäus S. und seine Söhne Barte! und Abraham erhieltenvon K. Rudolf II- am 6. Dez. 1588 Wappen u. Kleinod, welchebereits ihren Vorfahren von den Kaisern crtheilt worden waren.Demnächst bestätigte derselbe Kaiser dem Bartel S. v. G. unddessen Söhnen ihren adl. Stand am 28. Juli 1591 und besserteihr Wappen, sv. Ledebur II. 419^

-s Ichwalbach (zu Uicderhoffhcim). Zwei rheinländischeGeschlechter, welche sich unterschieden durch die von ihren Wappenentlehnten Benennungen: Die „mit den Ringen" und die „mitden Schwalben". Lcztercs erschien 1275 und ist 1539 erloschen.Auch das Geschlecht „mit den Ringen" ist um die Mitte des17. Jahrhunderts ausgestorben. M. s. auch Roth v. Burg-Schwalbach, welches verschieden von beiden vorstehenden ist.

sEstor's Ahnenprobe 44. — Schannat, Hist. Fuld. 197. — Humbracht,Tab. 269 —7 t, wo beide Familien angeführt sind. — v. Hattstein I. 53 l-534. III. 489 u. f. — Gauhe I. >653. — v. Mediug I. u. 787 u. f.

— v. Ledebur II. 4l9. — v. H. — Siebmacher I. 124. u. 19, „mit denRingen". — Fahne II. 135.s

Schwalbcnstld. Georg Wenzel S. wurde am 5. Jan. 1699in den alten böhm. Ritterstand erhoben, sv. H.s

1. Schwalenberg, Schwalemberg, eine alte gräfliche Familie,die zuerst im Jahre 1698 vorkommt und von den Grafen Lippebeerbt wurde.

sCir. Rottcr's Geschl. Beschr. von den Grafen Schwalenberg. — C. U.Grupen, Origincs Pyrmontau. et Schwalenbergic. Goetting. 1749. 4.

— Zedier XXXV. 1821—39. — Gauhe II. 4695. - v. H .s

2. Schwalenberg, eine braunschweig'sche Patrizierfamilie.sLüderscn'ö Samml. — Grote, haunöv. Wppb. I). 4. — Bege, Gesch.

der Burgen n. Familien des Herzogthums Braunschweig 85. — Würdt-wein, sups. dipl. XI. 92. — v. Ledebur II. 419. — v. H. — v. Hefner,hannöv. Adel S. 26. T. 29.s

4 Schmalgh, ein schwedisches, um 1766 in PommernbedicusteteS Geschlecht, sv. Ledebur II. 419.s

Schwallcnbcrg, schwed. Adel in Pommern; 1654. W.: ?sv. Ledebur II. 419. III. 342 s

s Schwan. Dieses thcils adlichc, theils freiherrliche alte, 1779erloschene Geschlecht ist in Mecklenburg, Pommern, Braun-schweig, Meißen, im erzgebirg. Kreise und in Böhmenbegütert, und soll sein Stammhaus das Städtchen dieses Namensim Mecklcnburg'schen gewesen sein. Es kommt zuerst im Jahre1263 in Urkunden vor. sMicrälius VI. 527. — Balbin IV. —Gauhe I. 1654—56. — Siebmacher V. 169. n. 9. — Zedier XXXV.S. 1849-42. — v. Meding II. n. 811. - v. Ledebur II. 419. III. 342.sReichsritter 1679, später Freiherren, sv. H.s

1. Ichwanbcrg, Schwanebcrg, Schwanenberg, Schwahnenberg,Swaneberg, eine frciherrliche, im 17. Jahrhundert aber größten-theils erloschene Familie, die sich von dem Bergschlosse und FleckenStammbuch des Ndels in Deutschland. III.

dieses Namens in Böhmen also genannt hat. Auch v. Zedlitzführt in seinem Adelslerikon eine ausgestorbene uck ermärkischeFamilie an, deren Stammhaus Schwanenberg gewesen. Wahr-scheinlich ist es ein und dasselbe Geschlecht.

sZedler XXXV. 1843. — Gauhe II. 1961. — Sicbmacher I. 31.n. 12. 576. n. 2. IV. 3. u. 2. V. 83. n. 4, welche Wappen aber etwasverschieden sind. — v. Meding I. n. 789. — v. H.s

2. Zchwanbcrg, S. an dem Roßcck, lebten im 14. Jahrh. inSteh ermark. sSchmutz III. 534. — v. H.s

Ichwanbcrg, s. Kruchina. — Ichwanbiirg, s. Schoiber.Schwand« v. Zcmschih. Wenzel S. zu Prag wurde im Jahre1767 mit dem Beinamen v. Z. geadelt. sM. v. M. 262. — v. H.sSchwände. Leopold Anton v. S., kais. Hofrath, besaß 1723in Schlesien Költschen, Kreis Neichenbach. W. ?sv. Ledebur II. 429 .s

Schwandcr aus Wijsulki — Preußen — führten verschiedeneWappen, sv. Ledebur II. 426. III. 342.s

Schwundes. Moriz Kristiau v. S., gest. 1766 als k. preuß.Oberstlieutenant, wurde dadurch bekannt, daß er den Kronprinzenvon Preußen — nachher Friedrich II. — nach der Festung Cüstrinzu begleiten hatte, sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 426.s Wappen ?Im I. 1716 erscheint er noch nicht adlich.

1. Schwandner. Der Hofkammcrrath Joachim S. wurde imJahre 1738 in den alten Nitterstand erhoben und präsentirt am18. Febr. 1739.

sM. v. M. 144. — v. Ledebur II. 429. — v. H.s

2. Schwandner. Der äußere Rath Georg Gotthard S. inWien wurde im Jahre 1754 geadelt. sM. v. M., Erg. 446.sDer Besizcr der Herrschaft Roggendorf, Josef Gotthard v. S.,wurde wegen seiner ökonomischen Verdienste im I. 1863 in denRitterstand erhoben.

IM. v. M. 144. - v. H. - Kneschke, Wappen Ill.s

1. s- Schwanebcck, war eines der ältesten deutschen, besonders

in Sachsen begüterten Geschlechter. Wappen: Quergctheilt;

oben in B. ein g. Löwe, unten in S. 7 bl. Weintrauben.

sSpener, theor. insign. Tab. 29. p. 368. — v. Hagen, Beschreib, derStadt Teltow 23 u. s. — Siebmacher I. 168. n. 1. — v. H .s

2. Schwanebcck, Schwaubcrgk, ein in Brandenburg be-gütert gewesenes Geschlecht. W.: In G. u. B. gespalten, darinzwei senkrecht gestellte Spaten mit wechselnden Farben. MitKristof v. S. ist solches 1624 erloschen, nachdem es 1468 erschie-nen war.

sSiebmachcr I. 176. — v. Ledebur II. 429. — v. Mediug I. 799.sIchwancMgct, Schwaucnflögel. Unter den Patriziern zu Göt-tingen kamen diese im 14. Jahrh. vor und haben ihre Nachkommennoch auf dem Eichsfelde schöne Lchngüter.sZedler XXXV. ,849. - v. H.s

-s Schwanenberg. Im Nandow-bruche der Uckermark lebteauf ihrem Stammhausc Schwanenberg ein uraltes Geschlechtdieses Namens, welches aber längst erloschen ist.sv. Zedlitz. — Grundemann 49. — Angelt 97.s

Schwanenberg, s. Ratke v. Schwan berg; Retteln.Schwancnfcld, s. Braun v. Schwanfeld; SartoriuSv. S.; Schwanner v. S.; Strobcl-

-s Schwancnsclbt, Schwanenfeld. Am 27. Juli 1688 erhobK. Leopold den kurbaher. Oberst Joh. Veit v. Schwanen-feld in den Freiherrnstand. sR. T. A. R.s Im I. 1717 erhielt

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